Veranstaltungen 2026


Öffentlicher Rundgang

Sonntag, 12. Juli 2026, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Foto: H. Schütt
Foto: H. Schütt

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel.

Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauer- und die Sonderausstellungen können im Anschluss besucht werden. 

Dauer: Etwa zwei Stunden.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


30. Juni 2026,18:00 Uhr, Kinosaal/Seminarraum 2, Greftstr. 5, 27446 Sandbostel

Vortrag von Andreas Ehresmann zum Abschluss der Sonderausstellung "Was trägt, wenn alles fehlt?"

Die religiöse Praxis im Kriegsgefangenenlager Sandbostel unter Berücksichtigung der Hilfsbemühungen des Vatikans und des YMCA

Blick in den italienischen Sakralraum mit dem Altarbild "Mater Captivorum"
Blick in den italienischen Sakralraum mit dem Altarbild "Mater Captivorum"

Religiöse Praxis war in Kriegsgefangenenlagern grundsätzlich erlaubt. Es gab unterschiedliche nationale und religiöse Gruppen, die Gottesdienste, Sonntagsmessen, Firmungen und seelsorgerische Betreuung der Gefangenen organisierten. Hilfsorganisationen wie die Young Men’s Christian Association (YMCA) und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz versorgten die Gläubigen mit Bibeln, Gebet- und Gesangbüchern und liturgischen Gegenständen. Der Vatikan agierte hingegen aus der Distanz und richtete bereits 1939 ein Büro ein, das Daten zu Kriegsgefangenen aus allen Lagern sammelte. In dem Vortrag werden die Möglichkeiten der religiösen Praxis im Stalag X B Sandbostel sowie die nationalen Ausprägungen dargestellt. Gefangene katholischen und orthodoxen Glaubens bildeten die größten Gruppen, auf Muslime finden sich nur wenige Hinweise.Im Verlauf des Bestehens des Stalag X B lässt sich eine Zunahme der religiösen Betätigung der Gefangenen feststellen. In verschiedenen Bereichen des Kriegsgefangenenlagers wurden Sakralräume eingerichtet, und unter Aufsicht der Wehrmacht konnten Gottesdienste durchgeführt werden.


Fällt aus! +++ Öffentlicher Rundgang +++ Fällt aus!

Sonntag, 28. Juni 2026, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Foto: H. Schütt
Foto: H. Schütt

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel.

Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauer- und die Sonderausstellungen können im Anschluss besucht werden. 

Dauer: Etwa zwei Stunden.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Die Gedenkstätte ist vom 24. - 28. Juni 2026 geschlossen

Aufgrund der sehr hohen Temperaturen schließen wir die Gedenkstätte bis einschließlich Sonntag den 28. Juni. Der öffentliche Rundgang muss leider entfallen. Kommen Sie gut durch die heißen Tage und passen Sie auf sich auf.


85. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

22. Juni 2026, 17:00 Uhr, ehem. Lagerfriedhof, Bevener Str. o.Nr., 27446 Sandbostel

Gedenkveranstaltung anlässlich des 85. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann ein neuartiger Weltanschauungs- und Vernichtungskrieg. Von den mehr als 3 Millionen 1941 in Gefangenschaft geratenen sowjetischen Soldaten starben bis Frühjahr 1942 etwa zwei Drittel. Bis zum Kriegsende sollten es insgesamt zwischen 4,5 bis 6 Millionen Gefangene werden. Die systematische Missachtung des Kriegsvölkerrechts und der Massenmord an den sowjetischen Kriegsgefangenen gelten heute als eines der größten Kriegsverbrechen in der Geschichte.
Das Kriegsgefangenenlager Sandbosel durchliefen insgesamt etwa 70.000 sowjetische Soldaten. Sie waren unter katastrophalen Bedingungen untergebracht und den Kriegsgefangenen wurde jegliche Unterstützung oder Hilfe vorenthalten.
Die Verstorbenen wurden anonym in Massengräbern auf dem Lagerfriedhof verscharrt. Bis heute ist die Zahl der in Sandbostel ermordet oder an Krankheiten und Mangelversorgung gestorben sowjetischen Kriegsgefangenen nicht bekannt.

Aufgrund des unvermindert andauernden Angriffskriegs Russland gegen die Ukraine wird die Stiftung Lager Sandbostel der im Stalag X B gestorbenen Kriegsgefangenen, die aus allen sowjetischen Teilrepubliken stammen und vereint in Massengräbern ruhen, in kleinem Rahmen gedenken und einen Kranz niederlegen. Sie sind aber herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen.


22. Juni 2026,18:00 Uhr, Kinosaal/Seminarraum 2, Greftstr. 5, 27446 Sandbostel

Vortrag von Joshua Mathis Härtel anläßlich des 85. Jahrestags des dt. Überfall auf die Sowjetunion 

"Zwangsarbeit zwischen Abfall und Aussortierung: Sowjetische Kriegsgefangene auf einem Bremer Müllplatz"

Gedenktafel Arbeitskommando Müllabladeplatz Duckwitzstraße. Foto: J. Härtel, 2025
Gedenktafel Arbeitskommando Müllabladeplatz Duckwitzstraße. Foto: J. Härtel, 2025

Ab Herbst 1941 wurden sowjetische Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter auf einem Müllabladeplatz an der Bremer Duckwitzstraße eingesetzt. Hier mussten sie im Dienste der nationalsozialistischen „Altmaterialverwertung“ Schwerstarbeit verrichten. Mehrere von ihnen verstarben in der Folge. Der Vortrag nimmt die Vorgänge in diesem besonderen Arbeitskommando in den Blick und verortet den hohen Stellenwert von Müllsammlungen und Müllsortierung im Kontext der Kriegswirtschaft. Zudem werden Verbindungen zu den Stammlagern Wietzendorf und Sandbostel sowie zum Bremer Kriegsgefangenenfriedhof an der Reitbrake deutlich. Neue Erkenntnisse aus der Recherche in digitalen Datenbanken geben Aufschluss.

Ausschnitt ITS Arolsen Archives DocID 70786089, online abrufbar unter: https://collections.arolsen-archives.org/de/document/70786089
Ausschnitt ITS Arolsen Archives DocID 70786089, online abrufbar unter: https://collections.arolsen-archives.org/de/document/70786089
Foto: Referent
Foto: Referent

Joshua Mathis Härtel ist Historiker und recherchiert zum Umgang mit sowjetischen Kriegsgefangenen. Er studiert im Master „Public History“ an der Universität Bremen. Als studentische Hilfskraft arbeitet er für die Landesarchäologie Bremen im Projekt „Kriegsgefangenenfriedhof an der Reitbrake“, als Honorarkraft für das Kreismuseum Syke und forschte jüngst in der Gedenkstätte Buchenwald. Für den 104. Band des Bremischen Jahrbuchs steuerte er einen Artikel zum Müllabladeplatz Duckwitzstraße während der Jahre 1941/42 bei.


13. und 14. Juni 2026

FRIEDEN "AUF LAUT" STELLEN - Friedensfestival
Gelände der Gedenkstätte Lager Sandbostel

Zum vierten Mal bereits findet am 13. und 14. Juni ein Friedens-Festival auf dem Gelände der Gedenkstätte Lager Sandbostel statt. Acht Bands und Singer-Songwriter aus der Region treten auf und werden Frieden und Demokratie mit ihrer Musik „auf laut“ stellen. Zudem wird der Schauspieler, Werner Wölbern (bekannt u.a. aus „Babylon Berlin“), zu Gast sein und Berichte von Kriegsgefangenen aus Sandbostel vorlesen.

 

Am Vorabend des Festivals, am 13. Juni, laden wir ein zu einem gemeinsamen Singen von Friedensliedern mit der Stader Musikerin Sarah Müller. Daneben wird sie u.a. Stücke ihrer neuen CD spielen. Diese Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr (und endet um 20.00 Uhr).

Am Sonntag, den 14. Juni beginnt das Festival um 14.00 Uhr und endet gegen ca. 19.30 Uhr.

 

Veranstaltungsort ist das Gelände der Gedenkstätte Lager Sandbostel und die sogenannten Lagerkirche gegenüber des Gedenkstättengeländes. Zwischen diesen beiden Veranstaltungsorten gibt es Platz für Begegnungen und Gespräche sowie kulinarische Angebote aus der Region. Das Line-Up verspricht verschiedene Stile für ein generationsübergreifendes Publikum, eigene Texte, authentische Musik, laute und leise Töne und die alte John-Lennon-Botschaft: „Give peace a chance!

Wir nutzen die Kultur als Brücke, um Menschen aus unterschiedlichen Milieus und Hintergründen anzusprechen und ihnen an einem besonderen Ort Räume der Begegnung, des Austausches und des Netzwerkens zu bieten. In einer Zeit, die viele Menschen verängstigt und irritiert, liegt der Nutzen einer solchen Veranstaltung wie dem FriedensFestival u.a. darin, Menschen Orientierung und Haltung anzubieten, Impulse zu teilen, um differenzierter und versierter innerhalb der Zivilgesellschaft zu agieren und so die Demokratie zu schützen und mit Leben zu füllen. Wir sind überzeugt davon, dieser historische Ort mahnt zu mehr Demokratie und Menschenwürde. Und genau hier wollen wir Menschen zusammenbringen, vernetzen und so Resonanzräume schaffen.

 

Das Festival ist ein Happening mit unterschiedlichen Musikstilen, kulinarischen Angeboten, verschiedenen Ausstellungen zur Geschichte des historischen Ortes, Interaktionen und ebenso einem kurzweiligen Angebot für Kinder. Der Eintritt ist frei.

 

Weitere Informationen zum FriedensFestival:

m.freitag-parey(at)stiftung-lager-sandbostel.de


3. Juni - 26. August 2026

Sonderausstellung

Vielleicht erlebe ich den Frieden noch. Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine

Gedenkstätte Lager Sandbostel, ehem. Lagerküche B

Bis zum 26. August zeigen wir die Ausstellung "Vielleicht erlebe ich den Frieden noch" über Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. Sie portraitiert Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine, zeichnet ihre Situation während des russischen Angriffskrieg nach und lässt sie mit ihren Befürchtungen und Hoffnungen zu Wort kommen.

 

Ausstellungseröffnung, 3. Juni 2026, 18:00 Uhr

Andreas Ehresmann (Leiter der Gedenkstätte Lager Sandbostel) und

Dr. Alexandra Köhring (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) stellen die Ausstellung vor. Danach wird Alexandra Köhring durch die Ausstellung führen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!


31. Mai 2026, 14:00 Uhr

Kuratorinnenführung "Was trägt, wenn alles fehlt?"

Gedenkstätte Lager Sandbostel, Bernard Le Godais-Saal

Im Mittelpunkt der Führung steht das Altarbild „Mater Captivorum“ – ein Werk mit einer bewegten Geschichte.
Nach der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel fand der niederländische Kapitän Guust Boelaars das Bild in der Kapelle des Lazaretts. Er brachte es in die Niederlande, wo es Teil einer geplanten nationalen Gedenkkapelle für die in Konzentrationslagern gestorbenen Niederländer werden sollte. Das Projekt scheiterte schließlich, doch das Bild blieb erhalten – restauriert und weitergetragen durch unterschiedliche Erinnerungsorte. Heute befindet sich „Mater Captivorum“ in der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Die Führung ermöglicht neben Einblicken in die Sonderausstellung „Was trägt, wenn alles fehlt?“ Perspektiven auf die Geschichte des Andachtsbilds „Mater Captivorum“.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Im Anschluss können die Dauerausstellungen der Gedenkstätte Lager Sandbostel besucht werden.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Der Rundgang ist kostenfrei, Spenden sind möglich. Im Anschluss können die Dauerausstellungen der Gedenkstätte Lager Sandbostel besucht werden.


13. Mai 2026

Entscheidet euch!

Lesung mit anschließender Dieskussionsveranstaltung mit Hermann Vinke

externer Veranstaltungsort: Kulturbühne der Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft (BBG), Bremer Straße 11, 27432 Bremervörde

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Wenn Deutschland im Wahljahr 2026 den Weg in einen neuen Unrechtsstaat einschlägt, wird ganz Europa dem Rechtsextremismus anheimfallen. Kann diese Entwicklung noch gestoppt werden? Die Antwort, die Hermann Vinke in seiner Flugschrift gibt, öffnet neue Wege der Kommunikation. Der Journalist und Autor nennt zugleich ein Bündel von Maßnahmen, wie Wählerschichten für demokratische Parteien zurückzugewinnen sind.
Diese Maßnahmen und Themen können gemeinsam nach einer Einführung des Autors in seine Flugschrift diskutiert werden.
Hermann Vinke war langjähriger Korrespondent der ARD und ist Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte des Nationalsozialismus und der DDR.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Lager Sandbostel statt.


Denkgottesdienst

gut:jetzt! - Zeit für Frieden

Sonntag, 10. Mai 2026, 18.00 Uhr, historische Lagerküche der Gedenkstätte Lager Sandbostel, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Gottesdienst/Werkstatt/Forum - mitmachen/feiern/auftanken

„gut:jetzt“ ist eine Veranstaltung der kirchlichen Friedens- und Gedenkstättenarbeit des Ev.-luth. Kirchenkreises Bremervörde-Zeven und der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Lamberti in Selsingen.

Redaktionelle Notiz:

Zum 8. Mai 2016 hat unser Kollege Michael Freitag-Parey von der kirchlichen Gedenkstättenarbeit Sandbostel, gemeinsam mit den Pastoren Manfred Thoden und Markus Stamme von der St. Lamberti-Kirchengemeinde Selsingen zum ersten "Gut:Jetzt! - Zeit für Frieden" in die Lagerkirche Sandbostel eingeladen.

Der erste Einladungsflyer zum 8. Mai 2016
Der erste Einladungsflyer zum 8. Mai 2016

Die Veranstalter schrieben im bis heute gleichgebliebenen quadratischen Einladungsflyer, dass der Gottesdienst auf dem ehemaligen Lagergelände "ein Forum, eine Werkstatt und die Chance auf neue Impulse" sein soll. Bewußt fand dieser erste Gottesdienst am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, statt. Auch viele folgenden Gottesdienste fanden an historisch bedeutenden Daten statt. Bedeutende Daten nicht nur zum Nationalsozialismus, auch zur DDR-Geschichte oder auch bspw. dem Anschlag auf die Hochhäuser des World Trade Centers in New York am 11.9.2001. Genau diese Themenvielfalt ist eine große Stärke der "gut:jetzt"-Gottesdienste, die sich schon seit vielen Jahren zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender der Gedenkstätte Lager Sandbostel entwickelt haben.

Herzlichen Glückwunsch und ich wünsche uns allen noch viele "gut:jetzt-Gottesdienste" in der Gedenkstätte.

6. Mai 2026, Andreas Ehresmann (Gedenkstättenleiter)


Öffentlicher Rundgang

Sonntag, 10. Mai 2026, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel.

Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellungen können im Anschluss besucht werden. 

Dauer: Etwa zwei Stunden.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des Stalag X B

Mittwoch, 29. April 2026, 17.00 Uhr (Kriegsgräberstätte Sandbostel), 18.00 Uhr (Gedenkstätte Lager Sandbostel)

In jedem Jahr begehen wir am 29. April gemeinsam mit Überlebenden und ihren Angehörigen den Jahrestag der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers (Stalag) X B Sandbostel.
Wir gedenken der Befreiung der Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge im Stalag X B und der vielen tausenden Menschen, die in den sechs Jahren, in denen das Lager bestand, gestorben sind. Auch in diesem Jahr können wir wieder viele Gäste aus ganz Europa begrüßen.

Bereits ab 15.00 werden in der Gedenkstätte deutsch-, englisch- und französischsprachige Rundgänge über das ehemalige Lagergelände und durch die Ausstellungen angeboten.

Die eigentliche Gedenkveranstaltung beginnt um 17.00 Uhr auf der Kriegsgräberstätte Sandbostel  mit der Begrüßung durch den Stiftungsvorsitzenden Gnther Justen-Stahl, einer Ansprache der Regionalbischöfin Sabine Preuschoff und einer Kranzniederlegung (ehemaliger Lagerfriedhof, Bevener Str. ohne Nr., 27446 Sandbostel).
Um 18.00 Uhr wird die Veranstaltung in der ehemaligen Lagerküche in der Gedenkstätte Lager Sandbostel fortgesetzt.

Nach einer Zitatcollage und der Begrüßung durch den Gedenkstättenleiter Andreas Ehresmann wird die Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Elke Gryglewski ein Grußwort sprechen. Es folgt eine Rede des belgischen Botschafters (angefragt) sowie die Gedanken unseres FSJlers, Sören Heins. Schließlich wird Willem Reijnders, der Neffe des niederländischen KZ-Häftling Petrus Johannes Ursem zu uns sprechen.
Musikalisch wird die Veranstaltung von Stasya Zubova (Geige) begleitet.
Am Gedenkstein für die im Stalag X B gestorbenen Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge werden wir Kränze niederlegen und es besteht die Möglichkeit des individuellen Gedenkens.

Die Veranstaltungen auf dem Lagerfriedhof, in der Gedenkstätte und in der Lagerkirche sind öffentlich und wir würden uns freuen, Sie am 29. April in der Gedenkstätte Lager Sandbostel begrüßen zu dürfen.

"Нет войне!" "Kein Krieg!" bleibt für uns aktuell: Aufgrund des unverändert andauernden völkerrechtswidrigen Eroberungskriegs Russland gegen die Ukraine werden wir auch in diesem Jahr die russischen und belarusischen Konsulate nicht zu unserer Gedenkveranstaltung einladen.


23. April bis 30. Juni 2026

Was trägt, wenn alles fehlt? Hoffnung durch religiöse Praxis im Kriegsgefangenenlager Stalag X B Sandbostel

Gedenkstätte Lager Sandbostel, Bernard Le Godais-Saal

Die Gedenkstätte Lager Sandbostel zeigt vom 23. April bis zum 30. Juni 2026 die von Selina Kaufmann im Rahmen ihres studentischen Praktikums erarbeitete Sonderausstellung zur Bedeutung von Religion im Kriegsgefangenenlager Stalag X B. Zwischen 1939 und 1945 waren über 300.000 Kriegsgefangene aus ganz Europa und der Sowjetunion in Sandbostel interniert. Trotz Hunger, Zwangsarbeit und strenger Überwachung durch die Nationalsozialisten spielte der Glaube für viele von ihnen eine ausschlaggebende Rolle zum (Über-)Leben im Kriegsgefangenenlager.
Die Ausstellung beleuchtet, unter welchen Bedingungen die religiöse Praxis im Lager möglich war – und geht außerdem darauf ein, wo sie eingeschränkt oder unterbunden wurde. Grundlage der religiösen Praxis bildeten zwar internationale Abkommen, doch die Umsetzung und Einhaltung hingen stark von Nationalität, Rang und politischer Einstufung der Gefangenen ab: Während französische, polnische oder italienische Gefangene eigene Kapellen einrichten konnten, waren sowjetische Gefangene aufgrund der rassistischen Ideologie der Nationalsozialisten weitgehend von Unterstützung durch internationale Hilfskomitees ausgeschlossen – das betraf auch die religiöse Praxis.

Anhand von Fotografien, Zeitzeugenberichten und Objekten – darunter religiöse Kleinfunde aus dem Offizierslager, Darstellungen der Madonna sowie liturgischer Gegenstände – wird sichtbar, wie vielfältig das religiöse Leben unter Lagerbedingungen war. Gemeinsame Gottesdienste, Chöre, Gebete und improvisierte Altäre gaben Halt, stärkten die Gemeinschaft und halfen vielen Gefangenen, die Hoffnung zu bewahren.
Zugleich zeigt die Ausstellung die Ambivalenz der religiösen Praxis: Gottesdienste wurden durch die Wehrmachtssoldaten überwacht, Predigten wurden zensiert und bestimmte Gruppen wurden systematisch benachteiligt.

Weitere Präsentationen der Ausstellung in verschiedenen Gemeindezentren im Landkreis Rotenburg (Wümme) sind geplant.


Öffentlicher Rundgang

Sonntag, 12. April 2026, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel.

Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellungen können im Anschluss besucht werden. 

Dauer: Etwa zwei Stunden.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Öffentlicher Rundgang

Sonntag, 22. März 2026, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel.

Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellungen können im Anschluss besucht werden. 

Dauer: Etwa zwei Stunden.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Auf der Kulturbühne Bremervörde finden zwischen dem 16. und dem 29. März 2026 anlässlich der internationalen Wochen gegen Rassismus drei Veranstaltungen statt, die die Gedenkstätte Lager Sandbostel in Kooperation mit dem Gedenkstättenverein Sandbostel e.V. und dem Bremervörder Bündnis für Demokratie und Menschenwürde veranstaltet. 

CATO Leben will ich, leben, leben!

Konzertfilm von Helge Burggrabe über die Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek mit Julia Jentsch, dem Vokalensemble SJAELLA, Christoph Jöde und Lorenz Meyboden (Sprecher).

Montag, den 16. März 2026

externer Veranstaltungsort: Kulturbühne der Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft (BBG), Bremer Straße 11, 27432 Bremervörde

Spieldauer: 78 Minuten; FSK: ab 12 Jahren freigegeben; Eintritt frei, Spenden erwünscht

links: Julia Jentsch (Foto: Stefan Klüter), rechts: Cato Bontjes van Beek (Archiv Saskia Bontjes van Beek)
links: Julia Jentsch (Foto: Stefan Klüter), rechts: Cato Bontjes van Beek (Archiv Saskia Bontjes van Beek)

Der CATO Konzertfilm von Helge Burggrabe würdigt die Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek, die mit nur 22 Jahren am 5.8.1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde. Mit ihrem Engagement für mehr Menschlichkeit ist sie ein zeitloses Vorbild für Mut und Entschlossenheit im Kampf gegen Unterdrückung und Unfreiheit. Die Original-Texte von Cato liest die Schauspielerin Julia Jentsch, die bereits Sophie Scholl im preisgekrönten Kinofilm spielte. Erzähler ist Lorenz Meyboden, Sprecher der männlichen Rollen Christoph Jöde vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Die vom Komponisten Helge Burggrabe vertonten Cato-Texte interpretiert das renommierte Vokalensemble SJAELLA ebenso wie Musik aus den 1930iger Jahren oder von J. S. Bach.

In Kooperation mit Lager Sandbostel, Gedenkstättenverein Sandbostel e.V. und Bündnis für Demokratio & Menschenwürde

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Bebilderter Vortrag von Silke Struck, Kuratorin der gleichnamigen Sonderausstellung an der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin.

Donnerstag, den 19. März 2026, 19:30 Uhr

externer Veranstaltungsort: Kulturbühne der Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft (BBG), Bremer Straße 11, 27432 Bremervörde

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Unter dem Titel "Frauen im Widerstand" konnte die sehr gut besuchte Sonderausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin 2024 neue, erstaunliche Ergebnisse vorstellen. Sie beweisen die Breite der sozialen Herkunft und die Vielfalt der Motivation der Frauen, die sich dem NS-Regime und seiner Lebenswelt widersetzten. Silke Struck, Dipl. Politologin, wird auf diese Fragen in ihrem bebilderten Vortrag eingehen und Schicksale einiger Frauen vorstellen, die damals Widerstand leisteten. Am Ende ihrer Präsentation wird es Raum für Fragen und Diskussionen geben. 

In Kooperation mit Lager Sandbostel, Gedenkstättenverein Sandbostel e.V. und Bündnis für Demokratio & Menschenwürde

Das Deutsche Demokratische Reich – Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört

Lesung mit anschließender Diskussionsveranstaltung mit dem Historiker und Fachautoren Dr. phil. Volker Weiß.

Mittwoch, den 25. März 2026, 19:30 Uhr

externer Veranstaltungsort: Kulturbühne der Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft (BBG), Bremer Straße 11, 27432 Bremervörde

Eintritt frei, Spenden erwünscht

In seinem hochaktuellen Buch bietet Volker Weiß eine tiefgehende und historisch fundierte Zeitdiagnose zur AfD und der extremen Rechten. Scharfsinnig enthüllt er, wie die extreme Rechte von dem Ziel getrieben ist, den westlichen Liberalismus zu überwinden und eine alternative Geschichtsdeutung durchzusetzen. Mit neuen beeindruckenden Details und einer Analyse der rechten Gegenerzählungen seziert der Autor die neurechte Szene.
Nach einer Einführung durch den Hamburger Historiker Volker Weiß in die Erkenntnisse seiner Forschung wollen wir gemeinsam mit Volker Weiß und dem Publikum darüber sprechen, was diesen antidemokratischen Tendenzen im Sinne einer solidarischen und freien Gesellschaft entgegengesetzt werden kann.

Volker Weiß war viele Jahre als Fachautor für DIE ZEIT und ZEIT Geschichte, Jungle World, Frankfurter Rundschau, FAZ, Taz, Spiegel-Online tätig und schreibt heute exklusiv für SZ.

In Kooperation mit Lager Sandbostel, Gedenkstättenverein Sandbostel e.V. und Bündnis für Demokratio & Menschenwürde


Kinder aus verbotenen und unerwünschten Beziehungen in Zeiten des Krieges – Geschichte, Erinnerung, Kontinuitäten

Eine Tagung der Gedenkstätte Lager Sandbostel und des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit in Berlin

Donnerstag, 19. bis Samstag, 21. März 2026

externer Veranstaltungsort: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin, Britzer Str. 5, 12439 Berlin

Foto: DZNSZA/ Sandra Kühnapfel
Foto: DZNSZA/ Sandra Kühnapfel

Die Tagung widmet sich einem bislang wenig beachteten Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs: den Kindern aus sogenannten „verbotenen“ und gesellschaftlich verdrängten Beziehungen zwischen Zwangsarbeiter*innen, Kriegsgefangenen im Deutschen Reich, deutschen Besatzungssoldaten sowie lokalen Frauen oder Männern. Diese Beziehungen waren von Gewaltverhältnissen, rassistischen Zuschreibungen und staatlicher Repression geprägt – ihre Folgen wirkten weit über 1945 hinaus.
Anlässlich der Präsentation der Wanderausstellung „trotzdem da! – Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen“, erarbeitet an der Gedenkstätte Lager Sandbostel und bis Mai 2026 in Berlin zu sehen, bringt die Tagung Historiker*innen, Pädagog*innen, Nachkommen der Betroffenen sowie Akteur*innen der Erinnerungskultur in einen interdisziplinären Dialog.
Im Mittelpunkt stehen historische Einordnungen, lebensgeschichtliche Erfahrungen und transgenerationale Perspektiven. Zugleich öffnet die Tagung den Blick auf die Nachkriegszeit sowie auf vergleichende Perspektiven in Europa und darüber hinaus. Ziel ist es, Forschungslücken sichtbar zu machen, Erinnerungskultur kritisch zu reflektieren und Impulse für neue Formen historisch-politischer Bildungsarbeit zu geben.

Download des Tagunsprogramm hier
Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 15. März 2026: veranstaltung_ns-zwangsarbeit(at)topographie.de.


Öffentlicher Rundgang

Sonntag, 8. März 2026, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel.

Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellungen können im Anschluss besucht werden. 

Dauer: Etwa zwei Stunden.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Denkgottesdienst

gut:jetzt! - Zeit für Frieden

Sonntag, 1. März 2026, 18.00 Uhr, historische Lagerküche der Gedenkstätte Lager Sandbostel, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Am Sonntag, 1. März findet um 18.00 Uhr der nächste „gut:jetzt“-Gottesdienst auf dem Gelände der Gedenkstätte Lager Sandbostel statt. Unter dem Moto "Stark sein" laden die kirchliche Friedens- und Gedenkstättenarbeit im Kirchenkreis Bremervörde-Zeven und die Kirchengemeinden Bevern, Rhade, Gnarrenburg und Selsingen dazu gemeinsam in die historische Lagerküche ein.

Gottesdienst/Werkstatt/Forum - mitmachen/feiern/auftanken

„gut:jetzt“ ist eine Veranstaltung der kirchlichen Friedens- und Gedenkstättenarbeit des Ev.-luth. Kirchenkreises Bremervörde-Zeven und der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Lamberti in Selsingen.


Öffentlicher Rundgang

Sonntag, 22. Februar 2026, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel.

Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellungen können im Anschluss besucht werden. 

Dauer: Etwa zwei Stunden.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Öffentlicher Rundgang

Sonntag, 8. Februar 2026, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel.

Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellungen können im Anschluss besucht werden. 

Dauer: Etwa zwei Stunden.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Themenrundgang zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus:

Sowjetische Kriegsgefangene in Stalag X B

Dienstag, 27. Januar 2026, 17:00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Bildbeschriftung auf der Rückseite: "sterbende Sowjets. Ein alltägliches Bild". Foto: Robert V., undatiert
Bildbeschriftung auf der Rückseite: "sterbende Sowjets. Ein alltägliches Bild". Foto: Robert V., undatiert

Anläßlich des Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus werden wir in einem Themenrundgang über die größte Opfergruppe im Stalag X B informieren, den sowjetischen Kriegsgefangenen.
Abschließend werden wir dann um 18:30 Uhr einen Kranz am Gedenkstein an der Lagerkirche im Gedenken an alle Opfer des Nationalsozialismus niederlegen. 

 

Dauer: Etwa zwei Stunden.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.

Hintergrund 1: sowjetische Soldaten im Kriegsgefangenenlager Sandbostel

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann ein neuartiger Weltanschauungs- und Vernichtungskrieg. Von den mehr als 3 Millionen 1941 in Gefangenschaft geratenen sowjetischen Soldaten starben bis Frühjahr 1942 etwa zwei Drittel. Bis zum Kriegsende sollten es insgesamt zwischen 4,5 bis 6 Millionen Gefangene werden. Die systematische Missachtung des Kriegsvölkerrechts und der Massenmord an den sowjetischen Kriegsgefangenen gelten heute als eines der größten Kriegsverbrechen in der Geschichte.
Das Kriegsgefangenenlager Sandbostel durchliefen insgesamt etwa 70.000 sowjetische Soldaten. Sie waren unter katastrophalen Bedingungen untergebracht und den Kriegsgefangenen wurde jegliche Unterstützung oder Hilfe vorenthalten.
Die Verstorbenen wurden anonym in Massengräbern auf dem Lagerfriedhof verscharrt. Bis heute ist die Gesamtzahl der in Sandbostel ermordet oder an Krankheiten und Mangelversorgung gestorben sowjetischen Kriegsgefangenen nicht bekannt. Namentlich bekannt sind über 4.700 sowjetische Rotarmisten, die auf dem Lagerfriedhof ruhen.

Hintergrund 2: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 1945, befreiten Einheiten der sowjetischen Armee den Konzentrations- und Vernichtungslagerkomplex Auschwitz. Die Soldaten trafen dort auf etwa 7.000 schwer kranke und nicht mehr marschfähige Häftlinge. 56.000 Häftlinge wurden zuvor auf Todesmärsche gen Westen geschickt.
Sei der Befreiung und mehr noch seit dem Frankfurter Auschwitzprozess steht Auschwitz als Synonym für die nationalsozialistischen Massenverbrechen mit Millionen von Toten. In Erinnerung an dieses Datum wird seit 1986 der 27. Januar in Deutschland als „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ und seit 2006 von den Vereinten Nationen als "Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust" begangen.


Öffentlicher Rundgang

Sonntag, 25. Januar 2026, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel.

Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellungen können im Anschluss besucht werden. 

Dauer: Etwa zwei Stunden.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Aufgrund der Witterungsverhältnisse bleibt die Gedenkstätte auch am 12.01.26 geschlossen!


Aufgrund der Wetterverhältnisse schließen wir die Gedenkstätte vom 09.01.26 bis einschließlich 11.01.26!


+++ fällt aus! +++ fällt aus! +++ fällt aus! +++ fällt aus! +++ fällt aus! +++ fällt aus! +++ fällt aus! +++ fällt aus!

Öffentlicher Rundgang

Sonntag, 11. Januar 2026, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel.

Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellungen können im Anschluss besucht werden. 

Dauer: Etwa zwei Stunden.

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Winterpause

Die Gedenkstätte Lager Sandbostel ist vom 20. Dezember 2025 bis zum 4. Januar 2026 geschlossen.

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