Virtueller Gedenkstättenbesuch


Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie war die Gedenkstätte Lager Sandbostel bis zum 7. Mai 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Besuchsbetreuung war eingestellt und sämtliche Veranstaltungen abgesagt. Wir haben aber während der Schließung mit einem erweiterten digitalen Angebot zumindest virtuell den Besuch der Gedenkstätte Lager Sandbostel ermöglicht.
Dazu werden hier in verschiedenen Formaten Filme, Texte und Audiofiles präsentiert, die einen realen Besuch natürlich nicht ersetzen können oder sollen. Der/die geneigte Besucher*in kann sich aber zumindest einen ersten visuellen Eindruck über die Ausstellungen und die Inhalte und das Außengelände machen. Inhalte werden nach und nach ergänzt, teils zeitlich entsprechend der ursprünglich in unserem Halbjahresprogramm geplanten Veranstaltungen.


Hier finden Sie unsere Angebote zum digitalen Tag des offenen Denkmals 2020

 

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern, Schauen und Zuhören - Fragen, Anregungen und Kritik können im Gästebuch (unten auf dieser Seite) hinterlassen werden!


Online-Ausstellung: "Hinter den Fassaden"

von Johanna Becker

Ausstellungsführung: Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg mit dem Kurator Karl Rössel

Vortrag: Baracken in der Gedenkstätte Lager Sandbostel von Andreas Ehresmann

Ausstellungsführung: Stalag X B - Geschichte eines Kriegsgefangenenlagers mit Andreas Ehresmann



Drohnenflug über das Gedenkstättengelände

Videorundgang:

Gelände und historische Gebäude

Videorundgang:

Dauerausstellungen


Französische Kolonialsoldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft

Vortrag von Prof. Raffael Scheck

Eröffnungsveranstaltung "Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg" mit Einführungsvortrag

Gedenkveranstaltung anlässlich des 79. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion


Online-Zeitzeugengespräch mit Johann Dücker

Moderation Michael Freitag-Parey

Schwarze Menschen im Nationalsozialismus

Vortrag von Dr. Susann Lewerenz

Die Befreiung des Stalag X B und die Hilfe der britischen Armee

Vortrag von Andreas Ehresmann



Todesmärsche zwischen Elbe und Weser im April 1945

Vortrag von Dr. Lars Hellwinkel

"KZ der Gestapo" - Das AEL Bremen-Farge

Vortrag von Carsten Karstensen

Mannen uit Putten in Sandbostel

Sonderausstellung von Ruurd van Schuijlenburg & Ben Middelkamp


Stalag X B 2015-2018

Sonderausstellung von Jost Wischnewski

Buchverkauf (Versand möglich)




Gästebuch

Wie hat Ihnen der virtuelle Gedenkstättenbesuch gefallen? Haben Sie Fragen oder fehlt Ihnen etwas in unserem digitalen Angebot? Wir freuen uns über Anregungen und Kritik! 

Kommentare: 26
  • #26

    otto.lange@gmx.de (Donnerstag, 09 Juli 2020 16:15)

    Sehr geehrter Herr Professor Scheck !
    Ich habe Ihnen sehr, sehr gerne zugehört und viel neues Wissen und wichtige Gedanken mitgenommen.
    Herzlichen Dank und herzliche Grüße
    Otto Lange, Stade

  • #25

    Барсуков Игорь (Sonntag, 28 Juni 2020 22:13)

    Спасибо всем кто сохраняет память об этом. Мой дед был в этом лагере. Выжил и был освобождён. Я обязательно приеду. Ещё раз спасибо за то что вы делаете.

  • #24

    Klaus Volland (Freitag, 12 Juni 2020 21:32)

    Angesichts der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit beschränkt sich Susann Lewerenz in ihrem Vortrag über Schwarze Menschen im Nationalsozialismus auf drei Aspekte: Zunächst referiert sie über schwarze Menschen in den von der Wehrmacht seit 1940 besetzten Ländern, die Widerstand leisteten und in deutsche KZ im Reichsgebiet verschleppt wurden, so der aus Surinam stammende Freiheitskämpfer und Autor Anton de Kom, der später in den Niederlanden lebte und über Neuengamme nach Sandbostel gelangte, wo er im April 1945 starb.

    Der zweite Teil des Vortrags beschäftigt sich mit schwarzen Menschen im nationalsozialistischen Deutschland, so etwa mit Kindern schwarzer französischen Besatzungssoldaten der Weimarer Zeit, die vom NS-Regime in großer Zahl unfruchtbar gemacht wurden, oder mit Bayume Mohamed Husen, einem Angehörigen der ehemaligen afrikanischen Hilfstruppen der kaiserlichen Kolonialmacht, der sogenannten „treuen Askaris“. Husen arbeitete später in Deutschland als Schauspieler und kam 1944 im KZ Sachsenhausen um. Waldemar Nods. der wie Anton de Kom aus der niederländischen Kolonie Surinam stammte, half mit seiner Frau jüdischen Flüchtlingen in den Niederlanden und wurde deshalb ins KZ Neuengamme verschleppt. Nods starb unmittelbar vor Kriegsende durch die irrtümliche Bombardierung der „Cap Arcona“ durch die Briten.

    Der dritte Teil des Vortrags handelt von schwarzen Kolonialsoldaten der französischen Armee. Gegen diese wurde beim Vormarsch der deutschen Armee in Frankreich im Sommer 1940 besonders brutal vorgegangen, sie wurden von der NS-Propaganda als „schwarze Bestien“ verteufelt. Einige dieser schwarzen Soldaten hielten sich nach ihrer Gefangennahme vorübergehend auch im Stalag X B Sandbostel auf.

    Susann Lewerenz leistet mit ihrem Vortrag trotz seiner Kürze und des etwas spärlichen Einsatzes von Bildmaterial einen wertvollen Beitrag zur Förderung der von ihr angemahnten „multiperspektivischen und inklusiven Erinnerungskultur.“ Zur Vertiefung verweist sie auf Links zu einschlägigen Websites. Die Referentin betont abschließend, dass noch Vieles zu erforschen ist. Interessant wäre z.B. eine eingehende Untersuchung des Schicksals afroamerikanischer Kriegsgefangener in Deutschland und von schwarzen Menschen aus weiteren Nationen, die in deutsche Kriegsgefangenenlager oder auch KZ gerieten.

  • #23

    Thomas de Weme (Donnerstag, 14 Mai 2020 10:53)

    Wat een prachtige foto's en schilderijen/kunst. Petje af! Zeer mooi gedaan!

  • #22

    Tabitha Schnater (Mittwoch, 13 Mai 2020 23:19)

    Ruurd en Ben,
    In stilte heb ik alle portretten tot mij door laten dringen. Een gezicht geven aan deze mannen die allen met een leven achter maar toen ook nog voor zich aan zoveel gruwelijkheden hebben blootgestaan. Jullie verbeelding hiervan in de tekeningen en de schilderijen maken diepe indruk op mij. Het is rauw maar ook respectvol tegelijkertijd.
    Tabitha

  • #21

    Heinrich Wempe, Bremen (Donnerstag, 16 April 2020 13:47)

    Vor einigen Tagen habe ich mir den Vortag von Carsten Karstensen und gestern den von Dr. Lars Hellwinkel angesehen. Beide fand ich beeindruckend, insbesondere den letzgenannten. Was haben unsereVäter und Großväter da im Namen des deuteschen Volkes und Hitlers an wehrlosen Mitmenschen getan? Hat die NS-Gehirnwäsche solche Erfolge gehabt? Aus unserer heutigen Zeit ist mir das nicht nachvollziehbar, dass selbstständige Bürger so unkritisch mit Idiologien umgehen und umsetzen!
    Schade, dass das Seminar zu den Todesmärschen bis auf weiteres zurückgestellt werden muß. Da wäre sicher noch manches Detail interessant gewesen.

  • #20

    Jürgen Marherr (Montag, 13 April 2020 10:04)

    Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte,
    der virtuelle Gedenkstättenbesuch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mir die beiden Vorträge angehört bzw. angesehen. Ihr habt damit eine gute Alternative gefunden, die abgesagten Veranstaltungen zu ersetzen. Vielen Dank für euer Engagement und für eure wichtige Arbeit, die ihr leistet.

    Liebe Grüße
    Jürgen Marherr

  • #19

    Kim Postma-Haijenga (Donnerstag, 09 April 2020 22:15)

    Ben en Ruurd,

    Wat een indrukwekkende expositie.
    Prachtig, hard en treffend gemaakt.
    Meer woorden vind ik even niet....

  • #18

    C. Berenfeld (Donnerstag, 09 April 2020 15:41)

    Eine sehenswerte Ausstellung. Die Porträts schaffen eine direkte emotionale Verbindung zu den Männern. Die Aquarelle sind ebenfalls sehr beeindruckend. Ich würde mir die Ausstellung gerne noch im Original ansehen, sobald ein Besuch vor Ort wieder möglich ist.

  • #17

    Renger van Beek (Dienstag, 07 April 2020 09:55)

    Goed om de razzia van Putten op deze wijze in beeld te brengen, maakt altijd weer indruk.
    De herinnering blijft zo in ieders geheugen gegrift.

  • #16

    Hans Koetschruiter (Montag, 06 April 2020 21:53)

    Prachtig werk, mannen. Een mooi eergetoon.

  • #15

    Ingeborg (Montag, 06 April 2020 08:49)

    Ben en Ruurd,

    Onder de indruk en stil...

  • #14

    Heide Meyerholz (Montag, 06 April 2020 08:45)

    Ich meine, die „Notlösung“ in Coronazeiten dieser Ausstellung ist wirklich gelungen! Ich konnte mir für jeden Schritt die Zeit nehmen, die ich für Wirkung und Verarbeitung brauchte. Das gelingt in einer realen Ausstellung praktisch nie....Einführung, Film, Zeichnungen und Aquarelle erzeugen bei mir, die ich schon oft in Sandbostel war und deutliche, detaillierte Erinnerungen an diesen Ort habe, sehr starke Gefühle! In den Porträts werden aus zahlenmäßig erfassbaren Opfern des deutschen Faschismus „Persönlichkeiten“. Beim Betrachten habe ich mir gewünscht, die Angehörigen zu treffen und etwas über das Leben dieser Männer und Jungen zu erfahren. Ich hatte so viele persönliche Fragen! Und die unglaubliche Ausdruckskraft und Farbigkeit der Aquarelle erzeugt sehr sehr starke Emotionen!! Danke an beide Künstler für ihre Arbeiten und an Alle, die diese Ausstellung möglich gemacht haben! Und ein herzlicher Gruß in Verbundenheit an die Familien in Putten.

  • #13

    Jeannette Bronda Bennink (Sonntag, 05 April 2020 21:01)

    zie tekst hieronder. #12. Tekst wordt helaas niet weergegeven als geschreven. spannend moet zijn: indrukwekkend...

  • #12

    Jeannette Bronda Bennink (Sonntag, 05 April 2020 20:55)

    Wat een indrukwekkende tentoonstelling.....Nu al zoveel zeggingskracht. Hoe zou dat geweest zijn als we het in de omgeving van de barakken in Sandbostel zelf hadden kunnen ervaren. Ruurd; prachtige tekeningen en Ben: wat maken jouw schilderijen veel indruk op mij, ze komen nogal binnen....Wat hebben jullie samen ( vermoed ik) een bijzonder proces doorlopen en dit met veel gevoel weten weer te geven . Dank hiervoor.

  • #11

    Familie Middelkamp (Sonntag, 05 April 2020 20:24)

    Een afschuwelijke en tragische gebeurtenis zeer mooi weergegeven met respect voor de slachtoffers.
    Mooie combinatie van tekeningen en schilderijen. Mooie film

  • #10

    Manu Dudink (Sonntag, 05 April 2020 17:46)

    Indrukwekkend werk, Ben met veel expressieve kracht!

  • #9

    Pa van Schuijlenburg (Sonntag, 05 April 2020 16:17)

    Bijzonder indrukwekkend is deze tentoonstelling Ruurd. Geweldig dat jij eraan bijgedragen hebt om de herinnering aan de broer van mijn moeder levend te houden ( Geurt Dirksen).
    Heel hartelijk dank voor jouw inzet en die van Ben .

  • #8

    Wietske Brandsma (Sonntag, 05 April 2020 15:59)

    Heel indrukwekkend Ruurd, de wijze waarop jij deze mannen opnieuw een gezicht hebt gegeven. Dat komt wel binnen, je realiserend wat hen nog te wachten stond. De illustraties van Ben vind ik ook heel passend.

    Liefs, Wietske

  • #7

    Heidrun Prost-van Schuijlenburg (Sonntag, 05 April 2020 15:35)

    Beeindruckend! Die beiden Künstler Ruurd und Ben haben Kunst geschaffen, die mitfühlen lässt, bei der man schweigt, den Kloß im Hals spürt! Danke auch an Harr für den unter die Haut gehenden Film.

  • #6

    Margret und H.-Hermann Wacker (Sonntag, 05 April 2020 15:27)

    Vielen Dank für die Einführung in die Ausstellung. Die Bilder sind beeindruckend ! Auch die Darstellung zur Entstehung vermittelt einen guten Einblick in die Entwicklung der Ausstellung - auch vor Ort !
    Persönliche Grüße an die Künstler und Herrn Ehresman : Bleiben Sie gesund, auf ein Wiedersehen in Sandbostel !

  • #5

    Pieter Dekker (Sonntag, 05 April 2020 15:26)

    Indrukwekkend om op deze wijze dit deel van de razziageschiedenis (oktober 1944) van Putten in beeld te brengen.
    Pieter Dekker

  • #4

    H.v Schuijlenburg Korevaar (Sonntag, 05 April 2020 15:24)

    We zijn diep onder de indruk, vooral nu we ook de foto/tekening van de oom van Wim,
    Geurt Dirksen , gezien hebben. Heel veel liefs van ons, pa en ma van Schuijlenburg

  • #3

    Nienke Schouwstra- van Schuijlenburg (Sonntag, 05 April 2020 15:08)

    Indrukwekkend en vanuit de ziel weergegeven.

    Liefs Nienke

  • #2

    Klaus Volland (Sonntag, 29 März 2020 16:37)

    Carsten stellt in seinem gelungenen Vortrag das Thema gründlich, gut proportioniert und engagiert dar. Er nennt die Opfer des AEL Farge und schildert ihre Geschichte. Unter den Opfern waren zahlreiche sowjetische Kriegsgefangene und 32 irische Seeleute, die sich zuvor im Stalag bzw. Ilag Sandbostel befunden hatten. Auch auf die Täter - die Gestapo und die Lagerverantworlichen wie Heinrich Schauwacker - geht der Vortrag explizit ein. Vielen Dank!

  • #1

    B. Rosicki (Freitag, 27 März 2020 14:41)

    endlich wurde hier ein Thema beleuchtet, das drohte, in Vergessenheit zu geraten. Vielen
    Dank für die ausführliche und beeindruckende Bearbeitung dieses dunklen Kapitels
    unserer Vergangenheit.