Virtueller Gedenkstättenbesuch


Im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die Gedenkstätte Lager Sandbostel seit dem Frühjahr 2020 mehrfach geschlossen gewesen und Veranstaltungen mussten entfallen. Mit einem erweiterten digitalen Angebot ist der Besuch der Gedenkstätte zumindest virtuell möglich.

Die Inhalte werden nach und nach ergänzt, teils zeitlich entsprechend der in unseren Veranstaltungsprogrammen angekündigten Präsenztermine. Wir empfehlen darüber hinaus einen Blick in unsere Kanäle in den sozialen Medien: Facebook •  Instagram • YouTube


Online-Vortrag: Niederländische KZ-Häftlinge in Sandbostel


Gedenkveranstaltung anlässlich des 76. Jahrestags der Befreiung des Stalag X B Sandbostel


Allgemeine Informationen

Geschichte des Stalag X B Ausstellungsrundgang

Der ehemalige Lagerfriedhof Videorundgang

Gelände und historische Gebäude

Videoimpressionen


Drohnenflug über das Gedenkstättengelände

Katalog zur Dauerausstellung

kostenloser Download (PDF)

Buchverkauf (Versand möglich)




Tagung: Todesmärsche im Elbe-Weser-Dreieck

Todesmärsche - Wissensstand und Forschungslücken

Ines Dirolf

"Like a minor belsen" - Situation im KZ-Auffanglager Sandbostel

Andreas Ehresmann

Blockältester Nowak auf Todesmarsch

Dr. Reimer Möller


Räumung des KZ-Außenlagers Dessauer Ufer

Lucy Debus & Jonas Jakubowski

Exhumierung der KZ-Häftlinge in Sandbostel 1952 bis 1954

Ronald Sperling

Memorierung von 41 in Brockel begrabenen KZ-Häftlingen

Heinz Promann


Tagungskommentar

Prof. Dr. Helga Bories-Sawala

Der Vortrag von Dr. Marcus Meyer konnte leider nicht aufgezeichnet werden.



Virtuelles Gedenken

#LichterGegenDunkelheit 2021 zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkveranstaltung (Video)

79. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Virtuelle Gedenkveranstaltung

75. Jahrestag der Befreiung des Stalag X B Sandbostel



Vorträge und Rundgänge

Sowjetische Kriegsgefangene in Bremer Arbeitskommandos

Kooperation mit kukoon, Bremen

Baracken in der Gedenkstätte Lager Sandbostel (Audio, 2013)

Andreas Ehresmann

Die "comfort women" der japanischen Armee

Dr. Regina Mühlhäuser


Französische Kolonialsoldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft

Prof. Raffael Scheck

Schwarze Menschen im Nationalsozialismus

Dr. Susann Lewerenz

Die Befreiung des Stalag X B und die Hilfe der britischen Armee

Andreas Ehresmann


Todesmärsche zwischen Elbe und Weser im April 1945

Dr. Lars Hellwinkel

"KZ der Gestapo" - Das AEL Bremen-Farge

Carsten Karstensen



Sonderausstellungen

"Erinnerungen: Gefangenschaft ⸱ Leiden ⸱ Tod ⸱ Rückkehr"

Ausstellungseröffnung

"Hinter den Fassaden"

Online-Ausstellung von Johanna Becker


"Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg" Ausstellungsführung mit dem Kurator Karl Rössel

Eröffnungsveranstaltung "Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg" mit Einführungsvortrag

Mannen uit Putten in Sandbostel

Sonderausstellung von Ruurd van Schuijlenburg & Ben Middelkamp


Stalag X B 2015-2018

Sonderausstellung von Jost Wischnewski



Zeitzeug*innen

Erinnerungen eines polnischen Kriegsgefangenen (Englisch)

Online-Zeitzeugengespräch mit Johann Dücker



Gästebuch

Wie hat Ihnen der virtuelle Gedenkstättenbesuch gefallen? Haben Sie Fragen oder fehlt Ihnen etwas in unserem digitalen Angebot? Wir freuen uns über Anregungen und Kritik! 

Kommentare: 29
  • #29

    Coen Hendrickx (Donnerstag, 08 April 2021 20:05)

    Impressive

  • #28

    RICHARD Nolwenn (Sonntag, 07 Februar 2021 14:46)

    Hello,

    thank you very much for the implementation of this virtual visit. I have learnt a lot about the living conditions of my great grand father, François Joseph RICHARD, prisonner at Sandbostel until the 26/07/1941 (date when he was rapatriated in France).

    I have seen that every prisonner was photographed when they arrived in the camp and has an identity sheet completed. I would like to know if it is possible to have a copy of the identity sheet with his photography ? Or what is the process to follow to have it ? His personnal number seems to be the 80788.

    Thank you so much for your help and the great job you do to keep this heritage and memories.

    Nolwenn RICHARD
    richard.nolwenn@live.fr
    +33.(0)6.17.19.60.28

  • #27

    Storm (Montag, 28 Dezember 2020 20:56)

    Mijn vader Gerard Storm, verbleef als krijgsgevangene in Stalag XB Sandbostel van begin Juni 1940 tot Oktober 1940 .Hij heeft daar nooit veel over gezegd ,omdat de herinneringen hem te zwaar vielen.Het is goed dat het kamp nu als gedenkplaats wordt onderhouden ,zodat de jongere generaties en vooral de schoolkinderen met eigen ogen kunnen zien wat er nooit mocht geweest zijn,maar er toch was door het nazisme. Groeten, J. Storm Maldegem België

  • #26

    otto.lange@gmx.de (Donnerstag, 09 Juli 2020 16:15)

    Sehr geehrter Herr Professor Scheck !
    Ich habe Ihnen sehr, sehr gerne zugehört und viel neues Wissen und wichtige Gedanken mitgenommen.
    Herzlichen Dank und herzliche Grüße
    Otto Lange, Stade

  • #25

    Барсуков Игорь (Sonntag, 28 Juni 2020 22:13)

    Спасибо всем кто сохраняет память об этом. Мой дед был в этом лагере. Выжил и был освобождён. Я обязательно приеду. Ещё раз спасибо за то что вы делаете.

  • #24

    Klaus Volland (Freitag, 12 Juni 2020 21:32)

    Angesichts der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit beschränkt sich Susann Lewerenz in ihrem Vortrag über Schwarze Menschen im Nationalsozialismus auf drei Aspekte: Zunächst referiert sie über schwarze Menschen in den von der Wehrmacht seit 1940 besetzten Ländern, die Widerstand leisteten und in deutsche KZ im Reichsgebiet verschleppt wurden, so der aus Surinam stammende Freiheitskämpfer und Autor Anton de Kom, der später in den Niederlanden lebte und über Neuengamme nach Sandbostel gelangte, wo er im April 1945 starb.

    Der zweite Teil des Vortrags beschäftigt sich mit schwarzen Menschen im nationalsozialistischen Deutschland, so etwa mit Kindern schwarzer französischen Besatzungssoldaten der Weimarer Zeit, die vom NS-Regime in großer Zahl unfruchtbar gemacht wurden, oder mit Bayume Mohamed Husen, einem Angehörigen der ehemaligen afrikanischen Hilfstruppen der kaiserlichen Kolonialmacht, der sogenannten „treuen Askaris“. Husen arbeitete später in Deutschland als Schauspieler und kam 1944 im KZ Sachsenhausen um. Waldemar Nods. der wie Anton de Kom aus der niederländischen Kolonie Surinam stammte, half mit seiner Frau jüdischen Flüchtlingen in den Niederlanden und wurde deshalb ins KZ Neuengamme verschleppt. Nods starb unmittelbar vor Kriegsende durch die irrtümliche Bombardierung der „Cap Arcona“ durch die Briten.

    Der dritte Teil des Vortrags handelt von schwarzen Kolonialsoldaten der französischen Armee. Gegen diese wurde beim Vormarsch der deutschen Armee in Frankreich im Sommer 1940 besonders brutal vorgegangen, sie wurden von der NS-Propaganda als „schwarze Bestien“ verteufelt. Einige dieser schwarzen Soldaten hielten sich nach ihrer Gefangennahme vorübergehend auch im Stalag X B Sandbostel auf.

    Susann Lewerenz leistet mit ihrem Vortrag trotz seiner Kürze und des etwas spärlichen Einsatzes von Bildmaterial einen wertvollen Beitrag zur Förderung der von ihr angemahnten „multiperspektivischen und inklusiven Erinnerungskultur.“ Zur Vertiefung verweist sie auf Links zu einschlägigen Websites. Die Referentin betont abschließend, dass noch Vieles zu erforschen ist. Interessant wäre z.B. eine eingehende Untersuchung des Schicksals afroamerikanischer Kriegsgefangener in Deutschland und von schwarzen Menschen aus weiteren Nationen, die in deutsche Kriegsgefangenenlager oder auch KZ gerieten.

  • #23

    Thomas de Weme (Donnerstag, 14 Mai 2020 10:53)

    Wat een prachtige foto's en schilderijen/kunst. Petje af! Zeer mooi gedaan!

  • #22

    Tabitha Schnater (Mittwoch, 13 Mai 2020 23:19)

    Ruurd en Ben,
    In stilte heb ik alle portretten tot mij door laten dringen. Een gezicht geven aan deze mannen die allen met een leven achter maar toen ook nog voor zich aan zoveel gruwelijkheden hebben blootgestaan. Jullie verbeelding hiervan in de tekeningen en de schilderijen maken diepe indruk op mij. Het is rauw maar ook respectvol tegelijkertijd.
    Tabitha

  • #21

    Heinrich Wempe, Bremen (Donnerstag, 16 April 2020 13:47)

    Vor einigen Tagen habe ich mir den Vortag von Carsten Karstensen und gestern den von Dr. Lars Hellwinkel angesehen. Beide fand ich beeindruckend, insbesondere den letzgenannten. Was haben unsereVäter und Großväter da im Namen des deuteschen Volkes und Hitlers an wehrlosen Mitmenschen getan? Hat die NS-Gehirnwäsche solche Erfolge gehabt? Aus unserer heutigen Zeit ist mir das nicht nachvollziehbar, dass selbstständige Bürger so unkritisch mit Idiologien umgehen und umsetzen!
    Schade, dass das Seminar zu den Todesmärschen bis auf weiteres zurückgestellt werden muß. Da wäre sicher noch manches Detail interessant gewesen.

  • #20

    Jürgen Marherr (Montag, 13 April 2020 10:04)

    Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte,
    der virtuelle Gedenkstättenbesuch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mir die beiden Vorträge angehört bzw. angesehen. Ihr habt damit eine gute Alternative gefunden, die abgesagten Veranstaltungen zu ersetzen. Vielen Dank für euer Engagement und für eure wichtige Arbeit, die ihr leistet.

    Liebe Grüße
    Jürgen Marherr

  • #19

    Kim Postma-Haijenga (Donnerstag, 09 April 2020 22:15)

    Ben en Ruurd,

    Wat een indrukwekkende expositie.
    Prachtig, hard en treffend gemaakt.
    Meer woorden vind ik even niet....

  • #18

    C. Berenfeld (Donnerstag, 09 April 2020 15:41)

    Eine sehenswerte Ausstellung. Die Porträts schaffen eine direkte emotionale Verbindung zu den Männern. Die Aquarelle sind ebenfalls sehr beeindruckend. Ich würde mir die Ausstellung gerne noch im Original ansehen, sobald ein Besuch vor Ort wieder möglich ist.

  • #17

    Renger van Beek (Dienstag, 07 April 2020 09:55)

    Goed om de razzia van Putten op deze wijze in beeld te brengen, maakt altijd weer indruk.
    De herinnering blijft zo in ieders geheugen gegrift.

  • #16

    Hans Koetschruiter (Montag, 06 April 2020 21:53)

    Prachtig werk, mannen. Een mooi eergetoon.

  • #15

    Ingeborg (Montag, 06 April 2020 08:49)

    Ben en Ruurd,

    Onder de indruk en stil...

  • #14

    Heide Meyerholz (Montag, 06 April 2020 08:45)

    Ich meine, die „Notlösung“ in Coronazeiten dieser Ausstellung ist wirklich gelungen! Ich konnte mir für jeden Schritt die Zeit nehmen, die ich für Wirkung und Verarbeitung brauchte. Das gelingt in einer realen Ausstellung praktisch nie....Einführung, Film, Zeichnungen und Aquarelle erzeugen bei mir, die ich schon oft in Sandbostel war und deutliche, detaillierte Erinnerungen an diesen Ort habe, sehr starke Gefühle! In den Porträts werden aus zahlenmäßig erfassbaren Opfern des deutschen Faschismus „Persönlichkeiten“. Beim Betrachten habe ich mir gewünscht, die Angehörigen zu treffen und etwas über das Leben dieser Männer und Jungen zu erfahren. Ich hatte so viele persönliche Fragen! Und die unglaubliche Ausdruckskraft und Farbigkeit der Aquarelle erzeugt sehr sehr starke Emotionen!! Danke an beide Künstler für ihre Arbeiten und an Alle, die diese Ausstellung möglich gemacht haben! Und ein herzlicher Gruß in Verbundenheit an die Familien in Putten.

  • #13

    Jeannette Bronda Bennink (Sonntag, 05 April 2020 21:01)

    zie tekst hieronder. #12. Tekst wordt helaas niet weergegeven als geschreven. spannend moet zijn: indrukwekkend...

  • #12

    Jeannette Bronda Bennink (Sonntag, 05 April 2020 20:55)

    Wat een indrukwekkende tentoonstelling.....Nu al zoveel zeggingskracht. Hoe zou dat geweest zijn als we het in de omgeving van de barakken in Sandbostel zelf hadden kunnen ervaren. Ruurd; prachtige tekeningen en Ben: wat maken jouw schilderijen veel indruk op mij, ze komen nogal binnen....Wat hebben jullie samen ( vermoed ik) een bijzonder proces doorlopen en dit met veel gevoel weten weer te geven . Dank hiervoor.

  • #11

    Familie Middelkamp (Sonntag, 05 April 2020 20:24)

    Een afschuwelijke en tragische gebeurtenis zeer mooi weergegeven met respect voor de slachtoffers.
    Mooie combinatie van tekeningen en schilderijen. Mooie film

  • #10

    Manu Dudink (Sonntag, 05 April 2020 17:46)

    Indrukwekkend werk, Ben met veel expressieve kracht!

  • #9

    Pa van Schuijlenburg (Sonntag, 05 April 2020 16:17)

    Bijzonder indrukwekkend is deze tentoonstelling Ruurd. Geweldig dat jij eraan bijgedragen hebt om de herinnering aan de broer van mijn moeder levend te houden ( Geurt Dirksen).
    Heel hartelijk dank voor jouw inzet en die van Ben .

  • #8

    Wietske Brandsma (Sonntag, 05 April 2020 15:59)

    Heel indrukwekkend Ruurd, de wijze waarop jij deze mannen opnieuw een gezicht hebt gegeven. Dat komt wel binnen, je realiserend wat hen nog te wachten stond. De illustraties van Ben vind ik ook heel passend.

    Liefs, Wietske

  • #7

    Heidrun Prost-van Schuijlenburg (Sonntag, 05 April 2020 15:35)

    Beeindruckend! Die beiden Künstler Ruurd und Ben haben Kunst geschaffen, die mitfühlen lässt, bei der man schweigt, den Kloß im Hals spürt! Danke auch an Harr für den unter die Haut gehenden Film.

  • #6

    Margret und H.-Hermann Wacker (Sonntag, 05 April 2020 15:27)

    Vielen Dank für die Einführung in die Ausstellung. Die Bilder sind beeindruckend ! Auch die Darstellung zur Entstehung vermittelt einen guten Einblick in die Entwicklung der Ausstellung - auch vor Ort !
    Persönliche Grüße an die Künstler und Herrn Ehresman : Bleiben Sie gesund, auf ein Wiedersehen in Sandbostel !

  • #5

    Pieter Dekker (Sonntag, 05 April 2020 15:26)

    Indrukwekkend om op deze wijze dit deel van de razziageschiedenis (oktober 1944) van Putten in beeld te brengen.
    Pieter Dekker

  • #4

    H.v Schuijlenburg Korevaar (Sonntag, 05 April 2020 15:24)

    We zijn diep onder de indruk, vooral nu we ook de foto/tekening van de oom van Wim,
    Geurt Dirksen , gezien hebben. Heel veel liefs van ons, pa en ma van Schuijlenburg

  • #3

    Nienke Schouwstra- van Schuijlenburg (Sonntag, 05 April 2020 15:08)

    Indrukwekkend en vanuit de ziel weergegeven.

    Liefs Nienke

  • #2

    Klaus Volland (Sonntag, 29 März 2020 16:37)

    Carsten stellt in seinem gelungenen Vortrag das Thema gründlich, gut proportioniert und engagiert dar. Er nennt die Opfer des AEL Farge und schildert ihre Geschichte. Unter den Opfern waren zahlreiche sowjetische Kriegsgefangene und 32 irische Seeleute, die sich zuvor im Stalag bzw. Ilag Sandbostel befunden hatten. Auch auf die Täter - die Gestapo und die Lagerverantworlichen wie Heinrich Schauwacker - geht der Vortrag explizit ein. Vielen Dank!

  • #1

    B. Rosicki (Freitag, 27 März 2020 14:41)

    endlich wurde hier ein Thema beleuchtet, das drohte, in Vergessenheit zu geraten. Vielen
    Dank für die ausführliche und beeindruckende Bearbeitung dieses dunklen Kapitels
    unserer Vergangenheit.