Veranstaltungshinweise


#LichterGegenDunkelheit

Freitag, 27. Januar 2023, mit Einbruch der Dunkelheit

Foto: Carsten Karstensen, 27.1.2021
Foto: Carsten Karstensen, 27.1.2021

In einer Zeit, die von Kriegen und Extremismus gezeichnet ist, suchen wir nach einem „Lichtblick“ inmitten unserer durchwühlten Welt. Zusammen mit vielen anderen Gedenk- und Erinnerungsorten in ganz Deutschland, wollen wir auch dieses Jahr am Abend des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erinnern, indem wir mit einer Beleuchtung, natürlich in Rücksicht auf die Energiekrise, ein kleines „Licht“ in diese Welt bringen.


Vortrag von Andreas Ehresmann, Gedenkstätte Lager Sandbostel

Vom Stalag zur Gedenkstätte. Zur Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel und der Entstehung der Gedenkstätte am historischen Lagerstandort.

Sonntag, den 29. Januar, 17.00 Uhr, Externer Veranstaltungsort: Evangelisches Bildungszentrum Hermannsburg, Lutterweg 16, 29320 Hermannsburg

In dem Vortrag wird zunächst über die Entstehung, den Aufbau und die Befreiung des in der Kurzform Stalag X B genannten Kriegsgefangenenlagers eingegangen. Im zweiten Teil geht es dann um die umfangreiche Nutzung des ehemaligen Lagerareals nach der Befreiung und den langen Weg zu der heutigen modernen Gedenkstätte Lager Sandbostel.


Filmveranstaltung
Geboren in Ravensbrück. Dokumentarfilm, D 2021, 45 Min., Regie: Jule von Hertell

Donnerstag, den 9. Februar, 19.00 Uhr, Externer Veranstaltungsort: Kulturbühne, Bremer Str. 11, 27432 Bremervörde

Der Dokumentarfilm schildert die Geschichte einer der wenigen Überlebenden im KZ geborenen Kinder. Am 1. Dezember 1943 kam Ingelore Prochnows Mutter, im fünften Monat schwanger und gerade mal 19 Jahre alt, ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Der Grund ihrer Inhaftierung: „Verkehr mit einem Polen“. Im April des folgenden Jahres brachte sie ihre Tochter Ingelore zur Welt. Wie durch ein Wunder überlebte sie ein Jahr lang bis zur Befreiung im April 1945. Sie wuchs bei Adoptiveltern auf, erfuhr erst 40 Jahre später von den Umständen ihrer Geburt und machte sich auf die Suche nach ihrer Geschichte und nach möglichen Angehörigen. Ein Film, der diese Suche und die Geschichte nachvollzieht. Es geht um fehlende Erinnerungen, offene Fragen und das Erinnern ohne eigene Erinnerung. Ingelore findet bis heute Trost und Anerkennung im Engagement um das Gedenken und den Treffen mit anderen Überlebenden und deren Angehörigen. Sie haderte lange mit ihrer Rolle als Überlebende; fehlt ihr doch die eigene Erinnerung an das KZ. Wie kann sie denn als so etwas wie eine Zeitzeugin gelten, wenn sie nichts bezeugen kann?


Aktuelles


1.01.2023

Veranstaltungsprogramm Januar bis März 2023 erschienen


14.12.2022

Anmeldung zum peace train 2023 nach Großbritannien und Irland 2023 möglich


17.11.2022

Der russische Krieg gegen die Ukraine. Kriegsgefangenschaft und Völkerrecht.

Videomitschnitt online


28.10.2022

Geänderte Winteröffnungszeiten ab 1. November



Ausführliche Veranstaltungshinweise, aktuelle Meldungen und das Pressearchiv finden Sie in der Rubrik Aktuelles

 

Das aktuelle Vierteljahresprogramm der Gedenkstätte Lager Sandbostel können Sie hier herunterladen.

 

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