Veranstaltungshinweise


"Und dann hatte ich Pech - ich geriet in Gefangenschaft"
Biografischer Rundgang zu sowjetischen Kriegsgefangenen anlässlich

des 83. Jahrestags des Überfalls auf die Sowjetunion
Samstag, 22. Juni, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

 Archiv Gedenkstätte Lager Sandbostel
Archiv Gedenkstätte Lager Sandbostel

Für die Menschen in der Sowjetunion begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall des Deutschen Reichs auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Im Zuge dessen gerieten über 5 Millionen Soldat:innen der Roten Armee in Kriegsgefangenschaft. Der Rundgang geht auf die Geschichte der sowjetischen Kriegsgefangenen im Stalag X B Sandbostel ein und verbindet diese mit den Erinnerungen ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener. Enden wird der Rundgang auf dem ehemaligen Lagerfriedhof, wo es ein gemeinsames Gedenken an die sowjetischen Kriegsgefangenen geben wird, die in Sandbostel gelitten haben oder gestorben sind.


Öffentlicher Rundgang

Sonntag, 23. Juni 2024, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellungen und die Sonderausstellung "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg" kann im Anschluss individuell besucht werden. Zudem kann die neue Dauerausstellung "Banditi e ribelli. Die italienische Resitenza 1943-1945" in einer ehemaligen Unterkunftsbaracke besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Wanderausstellung

DIMENSIONEN EINES VERBRECHENS. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg.

Freitag, 1. März bis Sonntag, 15. September 2024, ehemalige Lagerküche

Am 22. Juni 1941 überfällt das Deutsche Reich die Sowjetunion. Bis Kriegsende nimmt die Wehrmacht etwa 5,7 Millionen Soldaten und Soldatinnen der Roten Armee gefangen. Ihre Behandlung ist verbrecherisch. Dabei spielen antibolschewistische und rassistische Einstellungen ebenso eine Rolle wie militärische und wirtschaftliche Interessen des NS-Regimes. Insgesamt kommen mehr als drei Millionen sowjetische Kriegsgefangene um.


Aktuelles


07.05.2024
Verlegung zweier Gedenksteine auf dem Rotenburger Waldfriedhof


3.5.2024

Ambulance Wens Nederland erfüllt Sohn besonderen Wunsch

 


21.4.2024

Erfolgreicher ehrenamtlicher Arbeitstag


18.4.2024

Einweihung von Todesmarschstelen in

Bremen am 13.04.2024


27.1.2024

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus



Ausführliche Veranstaltungshinweise, aktuelle Meldungen und das Pressearchiv finden Sie in der Rubrik Aktuelles

 

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