Veranstaltungshinweise


„Museen, Bildung und Forschung
47. Internationaler Museumstag des International Council of Museums (ICOM) am 19. Mai 2024, 11.00-17.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Die Gedenkstätte beteiligt sich erneut an dem vom Internationalen Museumsrat ausgerichteten Museumstag. Am 19. Mai besteht wieder die Möglichkeit die Gedenkstätte am Internationalen Museumstag vor Ort zu besuchen. An dem Tag sind viele der historischen Gebäude geöffnet. Die Dauerausstellungen zur Geschichte des Stalag X B und zur Nachkriegsgeschichte des Ortes sowie die Sonderausstellungen "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg" und "Zeitkapsel Lagerhaus G" sind geöffnet. In begleiteten Rundgängen besteht die Möglichkeit, auch in Gebäude zu schauen, die sonst nicht zugängig sind, und Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten in einer Gedenkstätte geben.

 Programm :
- 11:00 bis 16:00 Uhr: Kurzrundgänge über das Gelände nach Bedarf
- 14:00 Uhr: Lena Ammen, Vortrag und Einblick in das Projekt „Citizen Science und Dark Heritage. Die materielle Kultur der archäologischen Ausgrabungen im Kriegsgefangenenlager Stalag X B Sandbostel“

Der Vortrag stellt die bisherigen Ergebnisse des Kooperationsprojekts zwischen der Gedenkstätte, der Universität Hamburg und der Kreisarchäologie Rotenburg (Wümme) "Dark Heritage und Citizen Science" vor. In dem Projekt geht es um die Erfassung und Konservierung der archäologischen Funde auf dem und um das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag X B Sandbostel. Neben den Ergebnissen geht der Vortraga auf die Bedeutung von zeitgeschichtlicher Archäologie ein. Dazu werden unter anderem Funde vorgestellt. Das Besondere an dem Umgang mit dem Fundmaterial ist, dass künftig Ehrenamtliche und Schüler*innen selbst mit den Funden in Kontakt kommen sollen. Nach einer Schulung können sie dabei helfen, die Funde zu archivieren und sie für die Öffentlichkeit einsehbar zu machen. Wir freuen uns über Fragen und Interessierte.


FRIEDEN „AUF LAUT“ STELLEN

FriedensFestival, Sandbostel
26. Mai 2024, 16 Uhr – 21 Uhr, ehem. Lagerküche/Lagerkirche

Zum zweiten Mal nach 2023 findet in Sandbostel am Sonntag, 26. Mai ein Friedens-Festival statt. Neun Bands und Singer-Songwriter aus der Region und darüber hinaus treten auf und werden Frieden und Demokratie „auf laut“ stellen.  
Veranstaltungsort ist das Gelände der Gedenkstätte Lager Sandbostel. Auf zwei Bühnen wird gespielt werden: in der Lagerkirche Sandbostel und in der historischen Lagerküche. Zwischen den beiden Bühnenorten gibt es Platz für Begegnungen und Gespräche sowie kulinarische Angebote aus der Region. Das Line-Up verspricht verschiedene Stile für ein generationsübergreifendes Publikum, eigene Texte, authentische Musik, laute und leise Töne und die alte John-Lennon-Botschaft: „Give peace a chance!“. Anlass des Festivals ist in diesem Jahr u.a. der 75. Geburtstag des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und somit auch das Hervorheben von Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“


Öffentlicher Rundgang

Sonntag, 26. Mai 2024, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude

Foto: H. Schütt
Foto: H. Schütt

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellungen und die Sonderausstellungen "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg" und "Zeitkapsel Lagerhaus G" können im Anschluss individuell besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Wanderausstellung

DIMENSIONEN EINES VERBRECHENS. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg.

Freitag, 1. März bis Sonntag, 15. September 2024, ehemalige Lagerküche

Am 22. Juni 1941 überfällt das Deutsche Reich die Sowjetunion. Bis Kriegsende nimmt die Wehrmacht etwa 5,7 Millionen Soldaten und Soldatinnen der Roten Armee gefangen. Ihre Behandlung ist verbrecherisch. Dabei spielen antibolschewistische und rassistische Einstellungen ebenso eine Rolle wie militärische und wirtschaftliche Interessen des NS-Regimes. Insgesamt kommen mehr als drei Millionen sowjetische Kriegsgefangene um.


Aktuelles


07.05.2024
Verlegung zweier Gedenksteine auf dem Rotenburger Waldfriedhof


3.5.2024

Ambulance Wens Nederland erfüllt Sohn besonderen Wunsch

 


21.4.2024

Erfolgreicher ehrenamtlicher Arbeitstag


18.4.2024

Einweihung von Todesmarschstelen in

Bremen am 13.04.2024


27.1.2024

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus



Ausführliche Veranstaltungshinweise, aktuelle Meldungen und das Pressearchiv finden Sie in der Rubrik Aktuelles

 

Das aktuelle Vierteljahresprogramm der Gedenkstätte Lager Sandbostel können Sie hier herunterladen.

 

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