Veranstaltungen 2019


Vortrag

Polnische Gefangene im Stalag X B Sandbostel

Vortrag von Jan Dohrmann, Gedenkstätte Lager Sandbostel

Dienstag, 3. September 2019, 19.00 Uhr, Bernard Le Godais-Saal (Veranstaltungsraum in der ehemaligen katholischen Kirche), Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Wenige Wochen nach Kriegsbeginn erreichten im September 1939 die ersten polnischen Kriegsgefangenen das Stalag X B Sandbostel. Die Lagerkommandatur zwang die Offiziere gemäß den Genfer Konventionen nicht zum Arbeitseinsatz und verlegte sie bald in ein Oflag. Viele einfache Soldaten entließ die Wehrmacht formell aus der Kriegsgefangenschaft, um sie völkerrechtswidrig in der Rüstungsindustrie zu beschäftigen. Nach dem Warschauer Aufstand, der sich in diesem Herbst zum 75. Mal jährt, kamen Angehörige der polnischen Heimatarmee (Armia Krajowa) nach Sandbostel. Unter ihnen waren viele Frauen. Im April 1945 treffen mit den Todesmärschen aus dem KZ Neuengamme und seinen Außenlagern die letzten der insgesamt mehr als 23.000 polnischen Staatsangehörigen im Stalag X B ein. In seinem Vortrag gibt Jan Dohrmann einen Überblick über die Situation polnischer Kriegsgefangener und KZ-Häftlinge – von der Gefangennahme bis zur Befreiung.


Gedenkveranstaltung anlässlich des 80. Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen

Sonntag, 1. September 2019, 17.00 Uhr, Kriegsgräberstätte Parnewinkel, Selsingen (gegenüber Abzweig Oelkershusen/Im Stüh)

Am frühen Morgen des 1. Septembers 1939 eröffnete die deutsche Kriegsmarine das Feuer auf einen polnischen Stützpunkt bei Danzig. Zeitgleich bombardierten Luftwaffengeschwader Städte in Polen. „Seit fünf Uhr 45 wird zurückgeschossen“ fingierte Adolf Hitler später vor dem Reichstag, bezugnehmend auf ein von der SS inszeniertes Attentat auf eine deutsche Radiostation. Dabei war es das nationalsozialistische Deutschland, das mit dem völkerrechtswidrigen Angriff am 1. September 1939 den Beginn des Zweiten Weltkriegs verantwortete. Eines Krieges, der bis zu seinem Ende im Mai 1945 mehr als 60 Millionen Menschen das Leben kostete - unter ihnen auch polnische Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge im Stalag X B Sandbostel.

 

Die Stiftung Lager Sandbostel nimmt den 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen zum Anlass, um der als Folge des Krieges von Besatzung, Gefangenschaft und Verfolgung betroffenen Menschen zu gedenken. Die Veranstaltung findet auf der Kriegsgräberstätte Parnewinkel in Selsingen statt. Auf diesem ehemaligen Lagerfriedhof bestattete die Wehrmacht bis 1941 die Toten des Stalag X B, darunter die ersten polnischen Kriegsgefangenen.

 

Das genaue Programm wird gesondert bekannt gegeben.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag, den 25. August 2019, um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

 

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Filmveranstaltung:

"Der Staat gegen Fritz Bauer"Spielfilm, 2015, 105 Min., Regie: Lars Kraume, mit u.a. Burghart Klaussner und Ronald Zehrfeld

Dienstag, 13. August 2019, 19.00 Uhr, Bernard Le Godais-Saal (Veranstaltungsraum in der ehemaligen katholischen Kirche), Greftstraße 3, 27446 Sandbostel

Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Bauer beginnt zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch BKA-Mitarbeiter behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer gibt nicht auf, wohl wissend, dass ihm die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.

 

Eine Veranstaltung des Gedenkstättenvereins Sandbostel e.V.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag, den 11. August 2019, um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 28. Juli 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 14. Juli 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Foto: Hendrik Schütt
Foto: Hendrik Schütt

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


4. - 18. Juli 2019 - peace train Frankreich. Du bist am Zug!

...Von Widerständigen, Heiligen, Wilden, Freiheitskämpfern, Entdeckern, Künstlern und Feinschmeckern...

 

Nächster Halt: Frankreich. Normandie. Abseits vom Alltag bietet dir der peace train vierzehn Tage lang alles andere als normalen Alltagstroß . Keine
Schubladen. Neuland! Unterwegs mit drei Kleinbussen. Nichts für Leute, die eine feste Tagesstruktur brauchen. Der peace train weiß manchmal morgens noch nicht, wo er abends halten wird und ob seine Gäste dann die Nacht am Strand unter freiem Himmel oder aber in einer gemütlichen Unterkunft mit Dach über dem Kopf verbringen werden. Vieles entscheiden wir gemeinsam vor Ort. Eines verspricht die Reise in jedem Fall: Die Normandie bietet dir unfassbar schöne Landschaften, raue Steilküsten, abgelegene oder auch weite Sandstrände.
Fischerorte, Leuchttürme, alte Kirchen, den warmen Golfstrom und daneben urige Städte mit Flair im Inland, deren Cafés, Kultur und Geschichte dich einladen zu verweilen und aufzutanken. Und dann wäre da noch Paris. Die Metropole ist fest als Halt eingeplant.
Und auch das bietet dir der peace train: Leute aus verschiedenen Nationen und ganz unterschiedlichen Hintergründen sind mit dir unterwegs. Immer entlang der französischen Küste bis nach Cap de la Hague und zurück.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 23. Juni 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Samstag, 22.Juni 2019, 17.00 Uhr

Gedenkveranstaltung anlässlich des 78. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion auf dem Lagerfriedhof Sandbostel.

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann ein neuartiger Weltanschauungs- und Vernichtungskrieg. Von den mehr als 3 Millionen 1941 in Gefangenschaft geratenen sowjetischen Soldaten starben bis Frühjahr 1942 etwa zwei Drittel. Bis zum Kriegsende sollten es insgesamt zwischen 4,5 bis 6 Millionen Gefangene werden. Die systematische Missachtung des Kriegsvölkerrechts und der Massenmord an den sowjetischen Kriegsgefangenen gelten heute als eines der größten Kriegsverbrechen in der Geschichte.
Das Kriegsgefangenenlager Sandbosel durchliefen insgesamt etwa 70.000 sowjetische Soldaten. Sie waren unter katastrophalen Bedingungen untergebracht und den Kriegsgefangenen wurde jegliche Unterstützung oder Hilfe vorenthalten.
Die Verstorbenen wurden anonym in Massengräbern auf dem Lagerfriedhof verscharrt. Bis heute ist die Zahl der in Sandbostel ermordet oder an Krankheiten und Mangelversorgung gestorben sowjetischen Kriegsgefangenen nicht bekannt.


Lesung aus Texten ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener im Stalag X B

Lesung mit Werner Wölbern

Freitag, 21. Juni 2019, 19.00 Uhr, Bernard Le Godais-Saal

Wir freuen uns, dass wir am Vorabend des 78. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion den Schauspieler Werner Wölbern für die Lesung von Passagen und Auszüge aus Interviews, Biografien und Briefen ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangenen gewinnen konnten. Die Texte zeigen eindrucksvoll den Kriegsbeginn in der Sowjetunion, die Gefangennahme der sowjetischen Soldaten, die extremen Transportbedingungen in das Deutsche Reich und den erbarmungslosen Umgang der Wachsoldaten und teilweise auch der Zivilbevölkerung mit den sowjetischen Kriegsgefangenen. Aber die Texte und Briefauszüge zeigen auch Beispiele der Mitmenschlichkeit und der Hilfe.


gut:jetzt! – Meins!? Deins!? - Denkgottesdienst in der evangelischen Lagerkirche (Greftstr., 27446 Sandbostel) am Sonntag, 16. Juni 2019, 18.00 Uhr.
Eine Veranstaltung der St.-Lamberti Kirchengemeinde Selsingen und des Kirchenkreises Bremervörde-Zeven


Theater- und Musik-AG des St.-Viti-Gymnasium Zeven in Kooperation mit der Gedenkstätte Lager Sandbostel
„Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert
15. Juni 2019, 19.00 Uhr, Veranstaltungsraum in der ehemaligen Lagerküche, der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten

„Draußen vor der Tür“ - „Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will.“ Diese Worte schrieb der Autor Wolfgang Borchert auf die erste Seite seines Stückes.
Dieser Meinung sind die Theater-Schülerinnen und Schüler des St.-Viti-Gymnasiums allerdings nicht, ist es doch ihres Erachtens ein Drama mit einer so starken und aktuellen Aussage, dass jedes Theater es spielen und jedes Publikum es sehen sollte. Gerade auch in einer Lager-Gedenkstätte wie der in Sandbostel. Deshalb wurde die Idee eines gemeinsamen Projekts mit Begeisterung aufgenommen.

Genau wie viele der Menschen, die die Kriegs- und Nachkriegszeit unter grausamen, unwürdigen und lebensbedrohlichen Umständen verbracht haben, erlebt auch der Protagonist Beckmann den Krieg und sein Ende als große traumatische Erfahrung, mit der er nicht umzugehen vermag. Beckmann, der zufällig so heißt, er könnte auch Bauer, Wassiljew, Kowalski, Miller, Saint-Jean oder Süleyman heißen, kommt nach Deutschland. Er kommt aus Russland aus dem Krieg, aber er könnte auch aus Vietnam, Afghanistan oder Syrien kommen, er könnte Todesmärsche überlebt und KZs überstanden haben und er könnte statt nach Deutschland zurück in sein Heimatland Belgien, Frankreich, Italien, Polen oder Russland gekommen sein. Er denkt, er komme nach Hause, aber er muss feststellen, dass ihn zu Hause niemand mehr erwartet, niemand mehr erkennt und niemand wirklich aushält. Er trägt seelische Wunden mit sich, für die sich keiner interessiert. Bei niemandem findet er Hilfe, nicht einmal bei Gott. Er steht draußen, DRAUßEN VOR DER TÜR. Die einzige Tür, die für ihn offen steht, ist der Tod.

Wolfgang Borchert hat dieses Stück in Gedanken an „seinen“ Krieg, den Zweiten Weltkrieg geschrieben. Die Erfahrungen in diesem Stück sind aber aktuell und reichen weit über den Zweiten Weltkrieg hinaus. Sie gelten in jedem Krieg, der war, der ist und sein wird. Es wird immer Beckmanns geben, die der Krieg kaputt gemacht hat, die den Anschluss verloren haben, die die stillen Opfer des Krieges sind.
Vor allem in diesen Zeiten, wo Präsidenten sich in Drohungen vom Atomkrieg üben, wo Europa mit ungezählten Menschen aus brutalen Bürgerkriegsgebieten in Nahost konfrontiert ist und wo rassistisches Gedankengut wieder gesellschaftsfähig ist, sollte ein jeder sich vor Augen führen, was Krieg mit einem Menschen machen kann und wohin Rassismus führt.

Dieses Stück zu spielen, passt gut zu einem Workshop für Jugendliche mit dem Motto „Nach vorne denken“, der sich mit Themen der Friedens- und Gedenkstättenarbeit, mit Fragen der historisch-politischen Bildungsarbeit, mit Menschenrechtserziehung, Antirassismusarbeit und entsprechender Erinnerungskultur am 15. Juni 2019 in der Gedenkstätte Sandbostel beschäftigt. Die Theater- und Musik- Schülerinnen und Schüler des St.-Viti-Gymnasiums wollen mit ihrem im März 2019 aufgeführten Stück diese Friedensarbeit unterstützen und den Tag entsprechend abrunden.

 

Der Workshop findet von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Das Theaterstück, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind, beginnt um 19.00 Uhr.


NACHVORNEDENKEN Workshoptag zu Themen der Friedens- und Gedenkstättenarbeit am 15. Juni von 10.00 - 18.00 Uhr.

Foto: www.eilersfoto.de, Layout: Manuel Völker
Foto: www.eilersfoto.de, Layout: Manuel Völker

nach vorne denken... das klingt einfacher gesagt, als getan. Welche Themen müssen in der Friedens- und Gedenkstättenarbeit angeboten werden? Historisch-politische Bildungsarbeit, Menschenrechtserziehung, Antirassismusarbeit, Fragen der Vermittlung des Geschehenen, Fragen nach dem Wie von Gedenken und Erinnern. Aber welche Ansätze und Methoden eignen sich? Was ist der richtige Umgang mit diesen Themen? Und wie wird diese wichtige Arbeit in Zukunft aussehen? Zum Beispiel im Jahre 2045, wenn sich das Ende des 2. Weltkrieges zum 100. Mal jährt? Und welche Rolle spiele ich selbst beim Beantworten dieser Frage? Was ist meine Verantwortung? Wo sehe ich meine Aufgabe? Wir stellen uns diesen Fragen auch vor dem Hintergrund eines Europas, das politisch stark nach rechts rückt und rechtspopulistische Parteien die Gedenk- und Erinnerungskultur hier und anderswo in Frage stellen.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 9. Juni 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Foto: Hendrik Schütt
Foto: Hendrik Schütt

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Der nächste ehrenamtliche Arbeits- und Aufräumtag findet am 8. Juni 2019 von 9.00 - 15.00 Uhr statt.

Sie sind herzlich eingeladen, die Gedenkstätte an diesem Tag ganz praktisch, beispielsweise beim Aufräumen und der Geländegestaltung, zu unterstützen.

Fachwissen und Arbeitsgerät ist nicht notwendig. Für die Verpflegung ist gesorgt.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 26. Mai 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Externer Vortrag

Eine normale Begleiterscheinung? Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs in der öffentlichen und lokalen Erinnerung

Vortrag von Andreas Ehresmann (Leiter der Gedenkstätte Lager Sandbostel)

Dienstag, 21. Mai 2019, 18.30 Uhr, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg

Andreas Ehresmann reflektiert in dem Vortrag "Eine normale Begleiterscheinung? Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs in der öffentlichen und lokalen Erinnerung" Gründe und Formen des Gedenkens an die Betroffenen. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit Hanne Leßau, Kuratorin der aktuellen Sonderausstellung "Das Reichsparteitagsgelände im Krieg" im Dokumentationszentrum, und Jörg Raab vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Das Erinnern an den Nationalsozialismus ist in starkem Maße mit den Namen der großen Konzentrationslager wie Auschwitz, Bergen-Belsen oder Dachau verbunden. Die Geschichte von Millionen Kriegsgefangener, die während des Zweiten Weltkriegs in deutsche Gefangenschaft gerieten, findet wenig Beachtung. Weder in der Forschung noch in Form von Erinnerungsorten oder Gedenkstätten nehmen sie einen größeren Platz ein. Wurden sie bislang als "normale Begleiterscheinung" des Kriegs gesehen? In seinem Vortrag geht Andreas Ehresmann dieser Frage nach und erläutert, ob es möglicherweise noch andere Gründe für das Vergessen der ausländischen Kriegsgefangenen in der öffentlichen Erinnerung an den Nationalsozialismus gibt. Im anschließenden Gespräch mit Hanne Leßau und Jörg Raab geht es um die lokale Aufarbeitung dieses Kapitels in Nürnberg.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Bayern, statt. Sie ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung "Das Reichsparteitagsgelände im Krieg. Gefangenschaft, Massenmord und Zwangsarbeit", die das Dokumentationszentrum bis 2. Februar 2020 zeigt. Der Eintritt ist frei.

Eine Anmeldung unter Telefon 09 11 / 2 31-75 38 oder per E-Mail an
dokumentationszentrum@stadt.nuernberg.de wird empfohlen. alf
Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Nürnberg


„Museen – Zukunft lebendiger Tradition“
42. Internationaler Museumstag des International Council of Museums (ICOM) am 19. Mai 2019, 11.00-17.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Die Gedenkstätte beteiligt sich erneut an dem vom Internationalen Museumsrat ausgerichteten Museumstag.
An dem Tag sind viele der historischen Gebäude in der Gedenkstätte geöffnet. In begleiteten Rundgängen besteht die Möglichkeit, auch in Gebäude und Arbeitsbereiche zu schauen, die sonst nicht zugängig sind, und Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten in einer Gedenkstätte geben.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 12. Mai 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Der nächste ehrenamtliche Arbeits- und Aufräumtag findet am 11. Mai 2019 von 9.00 - 15.00 Uhr statt.

Sie sind herzlich eingeladen, die Gedenkstätte an diesem Tag ganz praktisch, beispielsweise beim Aufräumen und der Geländegestaltung, zu unterstützen.

Fachwissen und Arbeitsgerät ist nicht notwendig. Für die Verpflegung ist gesorgt.


Gedenkveranstaltung anlässlich des 74. Jahrestages der Befreiung des Stalag X B

29. April 2018, 16.00 Uhr (Kriegsgräberstätte Sandbostel), 17.30 Uhr (Gedenkstätte Lager Sandbostel), 19.00 Uhr (ev.-luth. Lagerkirche)

Bis zum Kriegsende durchliefen mehr als 313.000 Gefangene aus der ganzen Welt den Lagerkomplex. Ihre Behandlung war in völkerrechtlichen Verträgen geregelt, doch waren systematische Verstöße an der Tagesordnung. Den sowjetischen Soldaten verweigerte die Wehrmacht jeglichen Schutz durch das Kriegsvölkerrecht. Tausende von ihnen starben an Hunger und Krankheiten, die genaue Zahl, ist bis heute nicht bekannt.
Im April 1945 kamen etwa 9.500 Häftlinge aus dem kurz zuvor geräumten KZ Neuengamme und einigen Außenlagern im Bremer Raum nach Sandbostel.
Trotz der verzweifelten Bemühungen des internationalen Widerstandskomitees der Kriegsgefangenen den KZ-Häftlingen in den Tagen vor der Befreiung zu helfen, starben Tausende an Krankheiten, Erschöpfung und unmittelbarer Gewalt durch die Wachmannschaften.
Die britische Armee befreite am 29. April 1945 14.000 Kriegsgefangene und 7.000 KZ-Häftlinge. Die Soldaten fanden insbesondere in dem Bereich, in dem die KZ-Häftlinge untergebracht waren, katastrophale Bedingungen vor.
Nach der Befreiung versuchte das britische Royal Army Medical Corps den befreiten KZ-Häftlingen zu helfen, aber es starben auch nach der Befreiung noch über 500 KZ-Häftlinge an Erschöpfung, Auszehrung  und an Infektionskrankheiten.
Die Toten wurden zunächst in Massengräbern um das Lager herum bestattet. Diese Gräber wurde zwischen 1954 und 1956 aufgelöst und auf den Lagerfriedhof umgebettet.

In jedem Jahr begehen wir am 29. April gemeinsam mit Überlebenden und ihren Angehörigen den Jahrestag der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers (Stalag) X B Sandbostel.
Wir gedenken der Befreiung der Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge und der vielen tausenden Menschen, die in den sechs Jahren, in denen das Lager bestand, gestorben sind. Auch in diesem Jahr können wir wieder viele Gäste aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen, Russland und Serbien begrüßen.

Bereits ab 13.00 werden in der Gedenkstätte deutsch-, englisch- und französischsprachige Rundgänge über das ehemalige Lagergelände und durch die Ausstellungen angeboten.

Die eigentliche Gedenkveranstaltung beginnt um 16.00 Uhr auf der Kriegsgräberstätte Sandbostel (ehemaliger Lagerfriedhof, Bevener Str. ohne Nr., 27446 Sandbostel) mit einem Grußwort des Landrates des Landkreis Rotenburg (Wümme), Hermann Luttmann und einer Ansprache von Domenico Bolognese, dessen Vater, der italienische Offizier Michele Bolognese im Stalag X B interniert war. Es folgt eine Gebetsreihe mit Geistlichen der evangelischen, der katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche, des Islams und des Judentums. Im Anschluss folgt die Niederlegung von Kränzen.
Um 17.30 Uhr wird die Veranstaltung in der ehemaligen Lagerküche in der Gedenkstätte Lager Sandbostel fortgesetzt mit Grußworten des italienischen Generalkonsuls Giorgio Taborri aus Hannover und des Landessuperintendenten Dr. Hans-Christian Brandy. Angefragt für ein Grußwort ist auch ein Vertreter des Landes Niedersachen. Es folgt ein Gedenkbeitrag von Jugendlichen. Besonders freut uns, dass der 95jährige Zbigniew Radlowski aus Krakau seine Teilnahme und eine Rede zugesagt hat. Zbigniew Radlowski wurde als 20jähriger Angehöriger der polnischen Armia Krajowa (Heimatarmee) nach der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes vor 75 Jahren in das Kriegsgefangenenlager Sandbostel gebracht.
Musikalisch wird die Veranstaltung von Åsa Stelling Jakobsson (Violine) und Christine von Stryk (Klavier) begleitet.
Am Gedenkstein für die im Stalag X B gestorbenen Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge besteht dann die Möglichkeit des individuellen Gedenkens.

Abschließend findet um 19.00 Uhr ein von der St. Lamberti-Kirchengemeinde Selsingen ausgestalteter Gedenkgottesdienst in der evangelischen Lagerkirche statt. Die Predigt hält Dr. Hans-Christian Brandy.

Die Veranstaltungen auf dem Lagerfriedhof, in der Gedenkstätte und in der Lagerkirche sind öffentlich und wir würden uns freuen, Sie am 29. April in der Gedenkstätte Lager Sandbostel begrüßen zu dürfen.


Themenrundgang

"Die Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Stalag X B Sandbostel"

28. April 2019, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Grefststr. 3, 27446 Sandbostel

Am Nachmittag des 29. April 1945 erreichten die ersten britischen Soldaten das Kriegsgefangenenlager Sandbostel. Sie befreiten etwa 14.000 Kriegsgefangene und 7.000 KZ-Häftlinge. Die britischen Soldaten waren tief erschüttert über die Zustände in dem Bereich, in dem die KZ-Häftlinge untergebracht waren, und nannten Sandbostel "a minor belsen" - ein kleines Belsen.

Während des Rundgangs wird zu verschiedenen für  die Befreiung bedeutenden Orten in der Gedenkstätte, aber auch im heutigen Gewerbegebiet gegangen und die Situation während der Befreiung und bei den frühen Rettungsmaßnahmen der britischen Armee aufgezeigt.
Dauer etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Öffnungszeiten während der Osterfeiertage

Die Gedenkstätte mit ihrer Dauerausstellung zur Geschichte (und Nachgeschichte) des Stalag X B und der Sonderausstellung zur NS-Militärjustiz in Hamburg ist an den Osterfeiertagen (Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag) jeweils von 11.00 - 17.00 Uhr geöffnet.


Externer Vortrag

Die jüdische Gemeinde Zeven während der Zeit des Nationalsozialismus

Vortrag von Ronald Sperling (Wissenschaftlicher Dokumentar, Gedenkstätte Lager Sandbostel)

Dienstag, 16. November 2019, 19.00 Uhr, Cohn-Scheune, Am Kirchhof 1, 27356 Rotenburg (Wümme)

Pogrom Zeven Verbrennung des Mobiliars auf dem Marktplatz
Pogrom Zeven Verbrennung des Mobiliars auf dem Marktplatz

Am 10. November 1938 wurden auch in Zeven die jüdischen Einwohner zusammengetrieben und die Männer verhaftet. Die SA verbrannte das Synagogenmobiliar des erst kurz zuvor eingerichteten Synagogenraums der Zevener jüdischen Gemeinde öffentlich auf dem Marktplatz. Mit dem Pogrom gegen die Juden Zevens endete eine über 100jährige Geschichte der Juden in Zeven.
Der Vortrag von Ronald Sperling wird einige Schlaglichter auf diese Geschichte der jüdischen Einwohner in Zeven werfen und insbesondere die Zeit des Nationalsozialismus behandeln. Vorgestellt werden einzelne jüdische Familien und die Stationen ihrer Verfolgung in Zeven. Von der anfänglichen Diskriminierung und Ausgrenzung bis zur Arisierung, der Flucht oder der Deportation.

Der Vortrag findet im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung des nachgebauten Gebetssaals und mit Informationstafeln über die Zevener jüdische Gemeinde in der Cohn-Scheune statt.

Es wird ein Eintrittsgeld von 3,00 Euro erhoben, für Schülerinnen und Schüler ist der Eintritt frei.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 14. April 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Der nächste ehrenamtliche Arbeits- und Aufräumtag findet am 13. April 2019 von 9.00 - 15.00 Uhr statt.

Sie sind herzlich eingeladen, die Gedenkstätte an diesem Tag ganz praktisch, beispielsweise beim Aufräumen und der Geländegestaltung, zu unterstützen.

Fachwissen und Arbeitsgerät ist nicht notwendig. Für die Verpflegung ist gesorgt.


Sonderausstellung:
„Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz - Die Wehrmachtgerichtsbarkeit in Hamburg“

Dienstag, 2. April – Dienstag, 30. April 2019

Bernard Le Godais-Saal, Greftstraße 5, 27446 Sandbostel

Hamburg war während des Zweiten Weltkriegs ein bedeutender Wehrmachtstandort: Neben der Verwaltung des Kriegsgefangenenwesens im Wehrkreis X führten dort auch elf Gerichte sowie weitere Dienststellen der Wehrmachtjustiz Zehntausende von Verfahren durch und zeichneten für Hunderte Todesurteile verantwortlich. Im Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis und am Standortschießplatz Höltigbaum (Rahlstedt) wurden mindestens 206 der meist wegen Desertion und „Zersetzung der Wehrkraft“ ausgesprochenen Todesurteile vollstreckt.


„Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz - Die Wehrmachtgerichtsbarkeit in Hamburg“

Eröffnungsveranstaltung zur Sonderausstellung: mit einleitendem Vortrag der Kuratorin Dr. Claudia Bade, Hamburg

Die im Veranstaltungsprogramm angekündigte Eröffnungsveranstaltung mit einleitendem Vortrag muss leider ausfallen! Die Sonderausstellung ist ab dem 3. April 2019 während der Öffnungszeiten der Gedenkstätte zugänglich.

Dienstag, 2. April 2019, 19.00 Uhr, Bernhard Le Godais-Saal, Greftstraße 3, 27446 Sandbostel


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 24. März 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Buchvorstellung
"Valentin"

Vortrag/Lesung mit dem Zeichner Jens Genehr

Dienstag 19. März 2019, 19.00 Uhr, Bernhard Le Godais-Saal, Greftstraße 3, 27446 Sandbostel

In diesem Jahr erscheint die Graphic Novel „Valentin“ im Golden Press Verlag. Der Comic handelt von den Ereignissen im KZ Farge und dem Stalag X B Sandbostel während des Nationalsozialismus. Die Handlung stützt sich auf den Aufnahmen des Bremer Fotografen Johann Seubert, der die Baustelle des U-Boot Bunker Valentin im Auftrag der Täter und Konstrukteure dokumentierte, und dem detaillierten Zeitzeugenbericht Raymond Portefaixs. Portefaix musste als KZ-Häftling auf der Baustelle arbeiten, bis ihn die SS wenige Wochen vor Kriegsende auf einen Todesmarsch in das KZ-Auffanglager Sandbostel zwang. Dort erlebte Portefaix Ende April 1945 die Befreiung


gut:jetzt! – Masken ab! - Denkgottesdienst in der evangelischen Lagerkirche (Greftstr., 27446 Sandbostel) am Sonntag, 10. März 2019, 18.00 Uhr.
Eine Veranstaltung der St.-Lamberti Kirchengemeinde Selsingen und des Kirchenkreises Bremervörde-Zeven


save the date - 15.6.2019

10.00 - 18.00 Uhr - NACHVORNEDENKEN. Jugend-Workshop-Tag zu Themen der Friedens- und Gedenkstättenarbeit

Im Anschluß lädt die Theater- und Musik–AG des St.-Viti-Gymnasiums Zeven in Kooperation mit der Gedenkstätte Lager Sandbostel zu dem Theaterstück „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert in den Veranstaltungsraum in der ehemaligen Lagerküche ein.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 10. März 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 24. Februar 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Vortrag
Der Einsatz von Kriegsgefangenen des Stalag X B in Hamburg 1940-1945

Vortrag von Dr. Lars Hellwinkel

Dienstag 19. Februar 2019, 19.00 Uhr, Bernhard Le Godais-Saal, Greftstraße 3, 27446 Sandbostel

Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 528 "Bergedorf II" beim entladen eines offenen Güterwagons. Foto: unbekannt, Sept. 1942 (Kultur- & Geschichtskontor der Initiative zur Erhaltung historischer Bauten e.V.)
Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 528 "Bergedorf II" beim entladen eines offenen Güterwagons. Foto: unbekannt, Sept. 1942 (Kultur- & Geschichtskontor der Initiative zur Erhaltung historischer Bauten e.V.)

Das Stalag X B war das größte Kriegsgefangenenlager des von Hamburg aus verwalteten Wehrkreises X. Dass aber Kriegsgefangene des Stalag XB seit 1940 auch in Hamburg selbst eingesetzt waren, entzieht sich heute oft der Kenntnis. Der Vortrag soll den unterschiedlichen Formen des Einsatzes von Kriegsgefangenen in der Hansestadt anhand beispielhafter Arbeitskommandos und ihrer Bedeutung für die Hamburger Kriegswirtschaft nachgehen und auch einen Überblick über die heutige Erinnerung an das Schicksal der Kriegsgefangenen und Militärinternierten im Großraum Hamburg geben.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 10. Februar 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


"Das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen und der KZ-Häftlinge im Stalag X B" -
Themenrundgang anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

27. Januar 2019, 14.00, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

KZ-Häftlinge in einem extra gesicherten Bereich. Foto: vmtl. G. Chertier, zw. 20. und 29.4.1945, GLS (Bestand M. Joannon)
KZ-Häftlinge in einem extra gesicherten Bereich. Foto: vmtl. G. Chertier, zw. 20. und 29.4.1945, GLS (Bestand M. Joannon)

Anlässlich des Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wird während des Rundganges insbesondere das Schicksal der beiden größten Opfergruppen im Stalag X B in den Mittelpunkt gestellt: der sowjetischen Kriegsgefangenen und der ab 12. April nach Sandbostel kommenden KZ-Häftlinge.

Bei dem Rundgang erfolgt zunächst eine Einführung in der Dauerausstellung und dann ein Rundgang über das Außengelände zu den für das Schicksal beider Hauptopfergruppen bedeutsamen Orten.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 13. Januar 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Winterpause

Die Gedenkstätte Lager Sandbostel ist vom 22. Dezember 2018 bis zum 4. Januar 2019 geschlossen.

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