Veranstaltungen 2019


Gedenkveranstaltung anlässlich des 74. Jahrestages der Befreiung des Stalag X B

29. April 2018, 16.00 Uhr (Kriegsgräberstätte Sandbostel), 17.30 Uhr (Gedenkstätte Lager Sandbostel), 19.00 Uhr (ev.-luth. Lagerkirche)

Bis zum Kriegsende durchliefen mehr als 313.000 Gefangene aus der ganzen Welt den Lagerkomplex. Ihre Behandlung war in völkerrechtlichen Verträgen geregelt, doch waren systematische Verstöße an der Tagesordnung. Den sowjetischen Soldaten verweigerte die Wehrmacht jeglichen Schutz durch das Kriegsvölkerrecht. Tausende von ihnen starben an Hunger und Krankheiten, die genaue Zahl, ist bis heute nicht bekannt.
Im April 1945 kamen etwa 9.500 Häftlinge aus dem kurz zuvor geräumten KZ Neuengamme und einigen Außenlagern im Bremer Raum nach Sandbostel.
Trotz der verzweifelten Bemühungen des internationalen Widerstandskomitees der Kriegsgefangenen den KZ-Häftlingen in den Tagen vor der Befreiung zu helfen, starben Tausende an Krankheiten, Erschöpfung und unmittelbarer Gewalt durch die Wachmannschaften.
Die britische Armee befreite am 29. April 1945 14.000 Kriegsgefangene und 7.000 KZ-Häftlinge. Die Soldaten fanden insbesondere in dem Bereich, in dem die KZ-Häftlinge untergebracht waren, katastrophale Bedingungen vor.
Nach der Befreiung versuchte das britische Royal Army Medical Corps den befreiten KZ-Häftlingen zu helfen, aber es starben auch nach der Befreiung noch über 500 KZ-Häftlinge an Erschöpfung, Auszehrung  und an Infektionskrankheiten.
Die Toten wurden zunächst in Massengräbern um das Lager herum bestattet. Diese Gräber wurde zwischen 1954 und 1956 aufgelöst und auf den Lagerfriedhof umgebettet.

In jedem Jahr begehen wir am 29. April gemeinsam mit Überlebenden und ihren Angehörigen den Jahrestag der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers (Stalag) X B Sandbostel.
Wir gedenken der Befreiung der Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge und der vielen tausenden Menschen, die in den sechs Jahren, in denen das Lager bestand, gestorben sind. Auch in diesem Jahr können wir wieder viele Gäste aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen, Russland und Serbien begrüßen.

Bereits ab 13.00 werden in der Gedenkstätte deutsch-, englisch- und französischsprachige Rundgänge über das ehemalige Lagergelände und durch die Ausstellungen angeboten.

Die eigentliche Gedenkveranstaltung beginnt um 16.00 Uhr auf der Kriegsgräberstätte Sandbostel (ehemaliger Lagerfriedhof, Bevener Str. ohne Nr., 27446 Sandbostel) mit einem Grußwort des Landrates des Landkreis Rotenburg (Wümme), Hermann Luttmann und einer Ansprache von Domenico Bolognese, dessen Vater, der italienische Offizier Michele Bolognese im Stalag X B interniert war. Es folgt eine Gebetsreihe mit Geistlichen der evangelischen, der katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche, des Islams und des Judentums. Im Anschluss folgt die Niederlegung von Kränzen.
Um 17.30 Uhr wird die Veranstaltung in der ehemaligen Lagerküche in der Gedenkstätte Lager Sandbostel fortgesetzt mit Grußworten des italienischen Generalkonsuls Giorgio Taborri aus Hannover und des Landessuperintendenten Dr. Hans-Christian Brandy. Angefragt für ein Grußwort ist auch ein Vertreter des Landes Niedersachen. Es folgt ein Gedenkbeitrag von Jugendlichen. Besonders freut uns, dass der 95jährige Zbigniew Radlowski aus Krakau seine Teilnahme und eine Rede zugesagt hat. Zbigniew Radlowski wurde als 20jähriger Angehöriger der polnischen Armia Krajowa (Heimatarmee) nach der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes vor 75 Jahren in das Kriegsgefangenenlager Sandbostel gebracht.
Musikalisch wird die Veranstaltung von Åsa Stelling Jakobsson (Violine) und Christine von Stryk (Klavier) begleitet.
Am Gedenkstein für die im Stalag X B gestorbenen Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge besteht dann die Möglichkeit des individuellen Gedenkens.

Abschließend findet um 19.00 Uhr ein von der St. Lamberti-Kirchengemeinde Selsingen ausgestalteter Gedenkgottesdienst in der evangelischen Lagerkirche statt. Die Predigt hält Dr. Hans-Christian Brandy.

Die Veranstaltungen auf dem Lagerfriedhof, in der Gedenkstätte und in der Lagerkirche sind öffentlich und wir würden uns freuen, Sie am 29. April in der Gedenkstätte Lager Sandbostel begrüßen zu dürfen.


Themenrundgang

"Die Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Stalag X B Sandbostel"

28. April 2019, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Grefststr. 3, 27446 Sandbostel

Am Nachmittag des 29. April 1945 erreichten die ersten britischen Soldaten das Kriegsgefangenenlager Sandbostel. Sie befreiten etwa 14.000 Kriegsgefangene und 7.000 KZ-Häftlinge. Die britischen Soldaten waren tief erschüttert über die Zustände in dem Bereich, in dem die KZ-Häftlinge untergebracht waren, und nannten Sandbostel "a minor belsen" - ein kleines Belsen.

Während des Rundgangs wird zu verschiedenen für  die Befreiung bedeutenden Orten in der Gedenkstätte, aber auch im heutigen Gewerbegebiet gegangen und die Situation während der Befreiung und bei den frühen Rettungsmaßnahmen der britischen Armee aufgezeigt.
Dauer etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Öffnungszeiten während der Osterfeiertage

Die Gedenkstätte mit ihrer Dauerausstellung zur Geschichte (und Nachgeschichte) des Stalag X B und der Sonderausstellung zur NS-Militärjustiz in Hamburg ist an den Osterfeiertagen (Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag) jeweils von 11.00 - 17.00 Uhr geöffnet.


Externer Vortrag

Die jüdische Gemeinde Zeven während der Zeit des Nationalsozialismus

Vortrag von Ronald Sperling (Wissenschaftlicher Dokumentar, Gedenkstätte Lager Sandbostel)

Dienstag, 16. November 2019, 19.00 Uhr, Cohn-Scheune, Am Kirchhof 1, 27356 Rotenburg (Wümme)

Pogrom Zeven Verbrennung des Mobiliars auf dem Marktplatz
Pogrom Zeven Verbrennung des Mobiliars auf dem Marktplatz

Am 10. November 1938 wurden auch in Zeven die jüdischen Einwohner zusammengetrieben und die Männer verhaftet. Die SA verbrannte das Synagogenmobiliar des erst kurz zuvor eingerichteten Synagogenraums der Zevener jüdischen Gemeinde öffentlich auf dem Marktplatz. Mit dem Pogrom gegen die Juden Zevens endete eine über 100jährige Geschichte der Juden in Zeven.
Der Vortrag von Ronald Sperling wird einige Schlaglichter auf diese Geschichte der jüdischen Einwohner in Zeven werfen und insbesondere die Zeit des Nationalsozialismus behandeln. Vorgestellt werden einzelne jüdische Familien und die Stationen ihrer Verfolgung in Zeven. Von der anfänglichen Diskriminierung und Ausgrenzung bis zur Arisierung, der Flucht oder der Deportation.

Der Vortrag findet im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung des nachgebauten Gebetssaals und mit Informationstafeln über die Zevener jüdische Gemeinde in der Cohn-Scheune statt.

Es wird ein Eintrittsgeld von 3,00 Euro erhoben, für Schülerinnen und Schüler ist der Eintritt frei.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 14. April 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Der nächste ehrenamtliche Arbeits- und Aufräumtag findet am 13. April 2019 von 9.00 - 15.00 Uhr statt.

Sie sind herzlich eingeladen, die Gedenkstätte an diesem Tag ganz praktisch, beispielsweise beim Aufräumen und der Geländegestaltung, zu unterstützen.

Fachwissen und Arbeitsgerät ist nicht notwendig. Für die Verpflegung ist gesorgt.


Sonderausstellung:
„Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz - Die Wehrmachtgerichtsbarkeit in Hamburg“

Dienstag, 2. April – Dienstag, 30. April 2019

Bernard Le Godais-Saal, Greftstraße 5, 27446 Sandbostel

Hamburg war während des Zweiten Weltkriegs ein bedeutender Wehrmachtstandort: Neben der Verwaltung des Kriegsgefangenenwesens im Wehrkreis X führten dort auch elf Gerichte sowie weitere Dienststellen der Wehrmachtjustiz Zehntausende von Verfahren durch und zeichneten für Hunderte Todesurteile verantwortlich. Im Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis und am Standortschießplatz Höltigbaum (Rahlstedt) wurden mindestens 206 der meist wegen Desertion und „Zersetzung der Wehrkraft“ ausgesprochenen Todesurteile vollstreckt.


„Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz - Die Wehrmachtgerichtsbarkeit in Hamburg“

Eröffnungsveranstaltung zur Sonderausstellung: mit einleitendem Vortrag der Kuratorin Dr. Claudia Bade, Hamburg

Die im Veranstaltungsprogramm angekündigte Eröffnungsveranstaltung mit einleitendem Vortrag muss leider ausfallen! Die Sonderausstellung ist ab dem 3. April 2019 während der Öffnungszeiten der Gedenkstätte zugänglich.

Dienstag, 2. April 2019, 19.00 Uhr, Bernhard Le Godais-Saal, Greftstraße 3, 27446 Sandbostel


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 24. März 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Buchvorstellung
"Valentin"

Vortrag/Lesung mit dem Zeichner Jens Genehr

Dienstag 19. März 2019, 19.00 Uhr, Bernhard Le Godais-Saal, Greftstraße 3, 27446 Sandbostel

In diesem Jahr erscheint die Graphic Novel „Valentin“ im Golden Press Verlag. Der Comic handelt von den Ereignissen im KZ Farge und dem Stalag X B Sandbostel während des Nationalsozialismus. Die Handlung stützt sich auf den Aufnahmen des Bremer Fotografen Johann Seubert, der die Baustelle des U-Boot Bunker Valentin im Auftrag der Täter und Konstrukteure dokumentierte, und dem detaillierten Zeitzeugenbericht Raymond Portefaixs. Portefaix musste als KZ-Häftling auf der Baustelle arbeiten, bis ihn die SS wenige Wochen vor Kriegsende auf einen Todesmarsch in das KZ-Auffanglager Sandbostel zwang. Dort erlebte Portefaix Ende April 1945 die Befreiung


gut:jetzt! – Masken ab! - Denkgottesdienst in der evangelischen Lagerkirche (Greftstr., 27446 Sandbostel) am Sonntag, 10. März 2019, 18.00 Uhr.
Eine Veranstaltung der St.-Lamberti Kirchengemeinde Selsingen und des Kirchenkreises Bremervörde-Zeven


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 10. März 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 24. Februar 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Vortrag
Der Einsatz von Kriegsgefangenen des Stalag X B in Hamburg 1940-1945

Vortrag von Dr. Lars Hellwinkel

Dienstag 19. Februar 2019, 19.00 Uhr, Bernhard Le Godais-Saal, Greftstraße 3, 27446 Sandbostel

Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 528 "Bergedorf II" beim entladen eines offenen Güterwagons. Foto: unbekannt, Sept. 1942 (Kultur- & Geschichtskontor der Initiative zur Erhaltung historischer Bauten e.V.)
Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 528 "Bergedorf II" beim entladen eines offenen Güterwagons. Foto: unbekannt, Sept. 1942 (Kultur- & Geschichtskontor der Initiative zur Erhaltung historischer Bauten e.V.)

Das Stalag X B war das größte Kriegsgefangenenlager des von Hamburg aus verwalteten Wehrkreises X. Dass aber Kriegsgefangene des Stalag XB seit 1940 auch in Hamburg selbst eingesetzt waren, entzieht sich heute oft der Kenntnis. Der Vortrag soll den unterschiedlichen Formen des Einsatzes von Kriegsgefangenen in der Hansestadt anhand beispielhafter Arbeitskommandos und ihrer Bedeutung für die Hamburger Kriegswirtschaft nachgehen und auch einen Überblick über die heutige Erinnerung an das Schicksal der Kriegsgefangenen und Militärinternierten im Großraum Hamburg geben.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 10. Februar 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


"Das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen und der KZ-Häftlinge im Stalag X B" -
Themenrundgang anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

27. Januar 2019, 14.00, Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

KZ-Häftlinge in einem extra gesicherten Bereich. Foto: vmtl. G. Chertier, zw. 20. und 29.4.1945, GLS (Bestand M. Joannon)
KZ-Häftlinge in einem extra gesicherten Bereich. Foto: vmtl. G. Chertier, zw. 20. und 29.4.1945, GLS (Bestand M. Joannon)

Anlässlich des Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wird während des Rundganges insbesondere das Schicksal der beiden größten Opfergruppen im Stalag X B in den Mittelpunkt gestellt: der sowjetischen Kriegsgefangenen und der ab 12. April nach Sandbostel kommenden KZ-Häftlinge.

Bei dem Rundgang erfolgt zunächst eine Einführung in der Dauerausstellung und dann ein Rundgang über das Außengelände zu den für das Schicksal beider Hauptopfergruppen bedeutsamen Orten.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Öffentlicher Rundgang am Sonntag den 13. Januar 2019 um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer im Ausstellungsgebäude, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel

Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und historische Gebäude. Die Dauerausstellung kann im Anschluss besucht werden.

Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.


Winterpause

Die Gedenkstätte Lager Sandbostel ist vom 22. Dezember 2018 bis zum 4. Januar 2019 geschlossen.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr | Merry Christmas and a Happy New Year | Joyeux Noël et bonne année | Buon Natale e un felice anno nuovo | חג סמאך  ǀ Vrolijkkerst feest en een gelukkig nieuwjaar |عيد مولاد  كريم  ǀ Wesołych Świąt i Szczęśliwego Nowego Roku | Веселого Рождества и счастливого Нового Года