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SANDBOSTEL. In einem Auswertungsgespräch waren sich die Veranstalter des jährlich durchgeführten internationalen Workcamps in Sandbostel einig: Die inhaltliche Arbeit und die Stimmung unter den 25 Jugendlichen im diesjährigen Workcamp werden im nächsten Jahr schwer zu übertreffen sein
In einer Bilanz ging ein großes Lob der Veranstalter an den Leiter des Internationalen Workcamps in Sandbostel, Arpad Firstner. Gelobt wurden auch die anwesenden so genannten Teamer Annie Schroeder aus Sandbostel und Haymo Hausmann, die Helfer aus dem Kreis der Mitarbeiter der Gedenkstätte, des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Gemeinde Sandbostel. Mit Lob bedacht wurden zudem die unterstützenden Soldaten der Bundeswehr und die Sponsoren, „ohne deren Logistik und Spenden viele Aktionen nicht hätten stattfinden können“, wie es in einer Pressemitteilung der Stiftung Lager Sandbostel heißt.
Im Rahmen der Auswertung hatten die Teilnehmer betont, wie viel Spaß ihnen die „inhaltlich sehr anspruchsvolle“ Jugendbegegnung in diesem Jahr bereitet hat. „Besonders das Namensziegelprojekt der Stiftung Lager Sandbostel und der polnische Tag, gestaltet von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gedenkstätte, sei auf großes Interesse gestoßen“, heißt es weiter. Aber auch die Stimmung unter den Jugendlichen und das spannende Freizeitprogramm habe allen nicht nur gefallen, sondern das Camp zu einer internationalen Jugendbegegnung werden lassen, in der Freundschaften für das Leben entstanden seien. Angenehm überrascht waren die Jugendlichen nach Angaben der Stiftung auch von der Anerkennung und dem großen Medieninteresse für ihre Arbeit.
Für das nächste Camp wurde angeregt, mehr von Andreas Ehresmann begleitete Arbeitstage auf dem Gedenkstättengelände und auf der Kriegsgräberstätte einzuplanen.
Das nächste internationale Workcamp wurde noch während der Auswertungssitzung terminiert. Vom 3. bis 17. August werden sich wieder 14 Tage lang Jugendliche aus ganz Europa in den niedersächsischen Sommerferien in Sandbostel treffen. Neben einem umfangreichen Freizeitprogramm arbeiten sie auf der Kriegsgräberstätte und auf dem Gelände der Stiftung Lager Sandbostel.
Gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Gemeinde Sandbostel veranstaltet die Stiftung Lager Sandbostel seit 2007 internationale Workcamps in Sandbostel. Unterstützt wird das Projekt vom Verein Pro Europa, von EuropeDirect (Lüneburg) sowie dem Bundeswehrstandort Seedorf. Neben jährlich wechselnden Geldgebern beteiligen sich der Landkreis Rotenburg, die Samtgemeinde Selsingen, die Gemeinde Sandbostel sowie der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge an den Kosten der Camps. (ZZ/as)