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Bremervörder Zeitung 14. Dezember 2007

„Toten Soldaten ein Stück Identität zurückgeben“

Firma Naturstein Pape restauriert verwitterte Grabsteine der
Kriegsgräberstätte in Sandbostel

Sandbostel (nb). Jugendliche aus ganz Europa haben bereits im August während des zweiwöchigen „Workcamps“ die Kriegs-gräberstätte und das Gelände des ehemaligen Kriegs-gefangenenlagers in Sandbostel auf Vordermann gebracht. Zwei verwitterte Grabsteine auf dem jugoslawischen Gräberfeld der Kriegsgräberstätte Sandbostel wurden jedoch bei den Arbeiten im Sommer schlichtweg übersehen. Die Zevener Firma Naturstein Pape hat nun die Instandsetzung dieser Grabsteine übernommen.
Seit mehr als 60 Jahren liegen die jugoslawischen Soldaten in Sandbosteler Erde begraben. Die Witterung hat im Laufe der Jahre Spuren auf den Grabsteinen hinterlassen. „Die Namen der gefallenen Soldaten waren kaum noch lesbar. Auf dem Friedhof haben wir unzählige namenlose Gräber. Wir freuen uns, dass mit Unterstützung der Firma Naturstein Pape nun die Ruhestätten von Dragoslav Marie und Dimitrie Dordevic wieder beschriftet sind“, so Kurt Massmann, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Vor allem für die Angehörigen sei die Instandsetzung der Grabsteine von großer Bedeutung.
„Die Firma Pape hat den toten Soldaten ein Stück Identität zurückgegeben“, bedankte sich Sandbostels Bürgermeister Johann Gerken bei Firmenchef Christian Pape.

 

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