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Nach Vorgaben der Wehrmacht musste in der Nähe des Kriegsgefangenenlagers
ein Friedhof angelegt werden. Die ersten Toten des Lagers wurden auf dem Kriegsgefangenenfriedhof in
Parnewinkel beerdigt. Dort gab es während des ersten Weltkriegs auch ein Kriegsgefangenenlagers. Als aber mit dem Eintreffen der sowjetischen Kriegs-gefangenen das Massensterben anfing, wurde in ca. 2 Km Entfernung vom Lager ein größerer Friedhof angelegt, die heutige Kriegsgräberstätte in Sandbostel.
Kriegsgräberstätte in Sandbostel
Blick über das Gräberfeld 1. Links die angedeuteten Massengräber, rechts die Gräber von serbischen Kriegsgefangenen. Im Hintergrund das Mahnmal. Die viele Tausend sowjetischen Toten des Stalag X B wurden nach Vorgaben der Wehrmacht in unterirdisch angelegten Massen-gräberbestattet.
Blick über das Gräberfeld 2. Hier wurden die im KZ-Auffanglager umgekommenen KZ-Häftlinge beerdigt. Anfangs wurden sie auf dem Lagergelände und in der unmittelbaren Nähe des Lagers begraben. In den 50er Jahren fanden umfangreiche Exhumierungen des damaligen französischen Gräberdienstes statt und die Toten wurden umgebettet.
Individuelles Gedenken. Angehörige eines verstorbenen sowjetischen Kriegs-gefangenen haben auf eines der angedeuteten Massengäber ein Kreuz zum Gedenken an ihn aufgestellt..