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Stiftung Lager Sandbostel
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Zevener Zeitung 28. Juni 2007
Samtgemeinderatsmitglieder mit Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Buck
Stiftungsvorsitzender Karl-Heinz Buck (rechts) hatte die Mitglieder des Selsinger Samtgemeinde- rates Anfang Mai über das ehemalige Lagergelände geführt. In einem Schreiben dankte er nach dem positiven Beschluss für die Unterstützung. Das verkündete Bürgermeister Borchers bei der jüngsten Sitzung.        Foto: Ih
Ort des Gedenkens und des Lernens
Stiftung Lager Sandbostel dankt dem Selsinger Samtgemeinderat

Selsingen (Ih). Wie sehr sich der Selsinger Samtgemeinderat und die „Stiftung Lager Sandbostel“ inzwischen genähert haben, drücken sowohl ein Dankschreiben des Stiftungsvorsitzenden Karl-Heinz Buck als auch die Bereitschaft der Samtgemeinde aus, die Trägerschaft für Baumaßnahmen auf dem ehemaligen Lagergelände zu übernehmen. Dafür war die Aufstellung eines Nachtrags-Etats erforderlich, den der Rat am Dienstagabend verabschiedete.
Dass der Samtgemeinderat Anfang Mai auf Wunsch der Stiftung beschlossen hatte, die Bauträgerschaft für Investitionen in das ehemalige Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglager Stalag XB Sandbostel in Höhe von bis zu 400000 Euro zu übernehmen (der Eigenanteil der Samtgemeinde beträgt 10 Prozent), beeindruckte den Vorsitzenden Karl-Heinz Buck. Dieser bedankte sich mit einem Brief bei Samtgemeindebürgermeister Werner Borchers, der das Schreiben am Dienstagabend während der jüngsten Samtgemeinderatssitzung vorlas.
„Besonders hat mich dabei beeindruckt, dass der Antrag einstimmig angenommen wurde. Das zeigt mir, wie positiv die Arbeit der Stiftung gesehen wird. Auch habe ich die Hoffnung, dass durch dieses eindeutige Signal Ihrerseits es auch anderen Kommunen leichter fallen wird sich finanziell zu beteiligen“, schreibt der Vorsitzende der Stiftung.
Die Gedenkstätte in Sandbostel werde nicht nur ein Ort des Gedenkens und des Erinnerns, son­dern auch ein Lernort sein, „wo sich Schüler intensiv über das Lager und die Zeit des Nationalsozialismus  informieren   können“.
Die Arbeit mit Jugendlichen werde eine zentrale Aufgabe werden. „Das geplante Workcamp vom Volksbund im August dieses Jahres wird also erst der Anfang sein“, kündigt Karl-Heinz Buck an. Auch sei er überzeugt, dass die Gedenkstätte mit dem geplanten Museum eine touristische Bereicherung darstellen wird, „denn nirgends gibt es ein so beeindruckendes Ensemble historischer Bauten eines Kriegsgefangenenlagers wie hier in Sandbostel“.

Werner Borchers freute sich über das Schreiben - ebenso wie über die Zahlen im Nachtragshaushalt, denn trotz der zusätzlichen Aufgabe, die die Samtgemeinde mit der Bauträgerschaft übernimmt, schließe das Zahlenwerk positiv ab - vor allem dank kräftiger Mehreinnahmen in Form von Schlüsselzuweisungen des Landes infolge des Aufschwungs
 






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