Er kennt das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers in Sandbostel besser als viele andere - vor allen Dingen aus eigener Erfahrung. Professor Rolf Wernstedt (links) war 1958 vier Wochen lang als DDR-Flüchtling in dem damaligen Übergangslager untergebracht. Später besuchte der SPD-Politiker das ehemalige Stalag XB als niedersächsischer Kultusminister und Landtagspräsident. Am Montag kam er der 68-Jährige in seiner Funktion als Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in die Dokumentations- und Gedenkstätte. Karl-Heinz Buck (rechts), Vorsitzender der Stiftung Lager Sandbostel, und Gedenkstättenkoordinator Andreas Ehresmann (Mitte) informierten Wernstedt über den aktuellen Stand der Dinge. Nach seinem Besuch auf dem ehemaligen Lagergelände nahm Professor Rolf Wernstedt an der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes des Volksbundes im Landgasthof Martin teil.
Text/Foto: C. Borgardt |