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Auf der Suche  nach Mario Sorgente - ein Sandbosteler "Henkelmann" und seine Geschichte

Ein Vortrag von  Günter Zint in der Gedenkstätte Sandbostel

2002  fand der Glinstedter Dietrich Bolte bei Aufräumungsarbeiten auf einem Familiengrundstück in der Moorkolonie Augustendorf  einen so genannten »Henkelmann«, einen  Essnapf aus dem ehemaligen Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglager Sandbostel. Wie  bei vielen Essnäpfen, die bisher in verschiedenen Bereichen des ehemaligen  Stalag X B ausgegraben wurden, waren auch auf diesem Ornamente und Schriftzüge  eingraviert. Unter anderem war der italienische Name „Mario Sorgente“ deutlich  auf dem Essnapf, der inzwischen in die Bestände der Gedenkstätte Sandbostel  übernommen wurde, zu lesen. Auf eine 2003 von der Dolmetscherin Martina Hübener  aus Soltau in einer italienischen Kirchenzeitung veröffentlichte Suchmeldung, in  der der „Henkelmann“ abgebildet war, meldete sich die Familie von Mario Sorgente  aus der Nähe von Neapel.
Anfang  2005 reiste Günter Zint nach Italien und porträtierte den ehemaligen „Militärinternierten“ Mario Sorgente mit seinem „Henkelmann“ aus dem Stalag X  B.
Der  renommierte Bildjournalist aus Gnarrenburg-Fahrendahl berichtet in seinem durch  zahlreiche Fotos illustrierten Vortrag anschaulich und unterhaltsam von den  Erlebnissen und Begegnungen dieser Reise.  
10.  Januar 2009, 16.00 Uhr Dokumentations- und Gedenkstätte Lager Sandbostel,  Greftstraße 5, 27446 Sandbostel: ev. Lagerkirche. Eintritt: 5 €.

Mario Sorgente  
 






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