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Bremervörder Zeitung 31. Januar 2009

Gedenkstätte Lager Sandbostel: Neues Dach für das Küchengebäude

Ein Brettbinder wird auf das Dach gesetzt.

Die Sanierungsarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers Stalag XB in Sandbostel gehen planmäßig voran. Am Mittwoch und am Donnerstag haben Zimmerleute den „neuen“ Dachstuhl des ehemaligen Küchengebäudes gerichtet. Insgesamt wurden dafür 60 Dachbinder mit einer Spannweite von jeweils zwölf Metern montiert. Das Besondere daran: Soweit möglich, wurden erhaltene Teile der Original-Dachkonstruktion mit den neuen, die nach historischem Vorbild gefertigt wurden, kombiniert. „Die ehemalige Küche ist das zweite Gebäude auf dem Gelände, an dem das zukünftige Bild der Gedenkstätte bereits erkennbar ist“, erklärte Gedenkstättenkoordinator Andreas Ehresmann. „Wenn die Sanierung abgeschlossen ist, wird das Gebäude so aussehen wie früher.“ Ab Montag wird das Dach verschalt und mit Teerpappe gedeckt, so dass es bis Ende nächster Woche wasserdicht ist. Vom Stand der Sanierungsarbeten können sich Interessierte am Sonntag, 8. Februar, beim nächsten offenen Sonntagsrundgang überzeugen. Ab 14 Uhr werden der pädagogische Leiter der Gedenkstätte, Burkhard Rexin, und Gästeführer die Besucher über das Gelände führen. Treffpunkt ist die Gedenkstätte in Sandbostel, die von 12.30 bis 16.30 Uhr geöffnet sein wird. Eine Anmeldung für den Sonntagsrundgang ist nicht erforderlich. Das kleine Foto links zeigt Karl-Heinz Buck (von links) und Clement Volker Poppe von der Stiftung Lager Sandbostel sowie Gedenkstättenkoordinator Andreas Ehresmann bei einer Baubesichtigung,  (cb

Karl-Heinz Buck, Clement Volker Poppe und Andreas Ehresmann
 






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