Von Armin Lückner
Sandbostel. Kürzlich hatte der niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Hans-Heinrich Ehlen seinen Besuch im Lager Sandbostel angekündigt, um sich über die Fertigstellung der Arbeiten zum Projekt „Sicherung und Sanierung der historischen Bausubstanz“ zu informieren.
Das Projekt lief von Oktober 2008 bis September 2009. Gesichert und saniert wurden ein Küchengebäude, ein Latrinengbäude und vier hölzerne Unterkunftsbaracken. Außerdem wurde das Gelände bearbeitet und ein Gebrauchsrasen eingesät sowie ein neuer Zaun gezogen. Da die Finanzmittel von 450.000 Euro von verschiedenen Geldgebern „über den Tisch“ von Ehlens Ministerium liefen, wollte er sich von der ordnungsgemäßen Verwendung überzeugen. Bei einem Rundgang über das Lagergelände wurde Ehlen von Karl-Heinz Buck über die ausgeführten Arbeiten informiert. Begleitet wurde der Minister von allen Beteiligten, die an der Maßnahme teilnahmen. Bei der Besichtigung waren Werner Borchers, Samtgemeindebürgermeister Selsingen; Karl-Heinz Buck, Vorstandsvorsitzender der „Stiftung Lager Sandbostel“; Helmut Neiß, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der „Stiftung Lager Sandbostel“; Horst-Dieter Werwoll, Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde; Colonel Zorn, französischer Verbindungsoffizier an der Führungsakademie der Bundeswehr; Herr Dierken, GLL Verden; Jan-Thorben Loose, „Stiftung niedersächsische Gedenkstätten“; Andreas Klitsch für den Verein „Geschichtsfreunde Sandbostel“, Peter Matthiesen für den Verein „Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel“ sowie Baumeister, Handwerker und Architekten aus der Region. Die Kosten in Höhe von
450.00,00 wurden von der EU (Programm Zile „Erhaltung von Kulturerbe“) über die GLL, vom Landesamt für Denkmalpflege, dem Landkreis Rotenburg (Wümme), der Samtgemeinde Selsingen, der Niedersächsische Sparkassenstiftung und der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde, vom Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie von der Stiftung niedersächsische Gedenkstättenstiftung getragen.
Der Kassenwart der Stiftung Lager Sandbostel, Helmut Neiß, war für die Geldabwicklung und Architekt Detlef Cordes (Vorstandsmitglied des Vereins „Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel“) war ehrenamtlich maßgeblich für die Bauaufsicht verantwortlich. Vergessen werden sollte auch nicht der Projektkoordinator der Stiftung, Andreas Ehresmann. In einer Abschlussbesprechung stellte Hans-Heinrich Ehlen die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten und die sinnvolle Verwendung der Gelder fest. |