Von Armin Lückner
Sandbostel. Der integrationspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Serkan Tören hat kürzlich der Gedenkstätte Lager Sandbostel einen Besuch abgestattet. Tören hat es sich neben zahlreichen anderen Aktivitäten zur Aufgabe gestellt, „gegen das Vergessen“ der jüngeren deutschen Geschichte zu wirken. "Dies ist mein erster Besuch in Sandbostel. Ich möchte mich an Ort und Stelle über die Gegebenheiten informieren.“
Andreas Ehresmann und Karl-Heinz Buck von der Stiftung Lager Sandbostel empfingen den Politiker in den Räumen des bisher noch provisorischen Dokumentationszentrums. Tören zeigte sich beeindruckt von der langen und wechselvollen Geschichte des Lagers, beeindruckt auch von der bisher geleisteten Arbeit zur Erhaltung der Gedenkstätte. Er ließ sich über geplante Maßnahmen zur Erweiterung und Renovierung der Anlage informieren.
Nach dem Grund des Besuches gefragt antwortete der Abgeordnete sinngemäß, er habe bemerkt, dass gerade bei den jüngeren Leuten das Thema immer mehr in Vergessenheit geriete.Mit dem Tod der letzten Zeitzeugen würde auch die Verbindung und die Erinnerung immer mehr verblassen. Hier müsse entgegengewirkt werden, dafür möchte er sich engagieren. Andreas Ehresmann konnte diesen Trend nur bestätigen. „Bei einem Rundgang durch das Lager mit fachkundiger Führung wird bei vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen das Interesse neu geweckt, dafür lohnt sich die Arbeit.“ |
Zur Person:
Serkan Toren (MdB)
Geboren 1972 in Fatsa/Türkei,
Studium der Rechtswissenschaften in Hamburg, Seit 2004 Rechtsanwalt für allgemeines Zivilrecht, Seit 1993 Mitglied der FDP mit Tätigkeitsfeld Innen- und Rechtspolitik |